Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_102/2007 KI-generiert

Failure to pay court cost advance under Federal Supreme Court Act leads to non-entry on subsidiary constitutional complaint in marriage protection measures.

Geschäftsnummer 5D_102/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court declined to enter into the merits of the appellant's case and dismissed her appeal, ordering her to pay a court fee of 500 Swiss francs. The appellant had filed a subsidiary constitutional complaint against a decision of the Cantonal Court of Lucerne regarding marriage protection measures (marital protective measures). The Court had previously ordered her to pay a 1,500-franc cost advance by a specified deadline, but she failed to pay it within the extended grace period or provide proof of payment. The Court based its decision on Article 62(3) of the Federal Supreme Court Act (BGG), which mandates non-entry when the required advance is not paid, and Article 108(1)(a) BGG, allowing dismissal in such cases.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Failure to pay court cost advance under Federal Supreme Court Act leads to non-entry on subsidiary constitutional complaint in marriage protection measures: The appellant had filed a subsidiary constitutional complaint against a decision of the Cantonal Court of Lucerne regarding marriage protection measures (marital protective measures). The Court had previously ordered her to pay a 1,500-franc cost advance by a specified deadline, but she failed to pay it within the extended grace period or provide proof of payment. The Court based its decision on Article 62(3) of the Federal Supreme Court Act (BGG), which mandates non-entry when the required advance is not paid, and Article 108(1)(a) BGG, allowing dismissal in such cases.

Schlagwörter

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Kostenvorschuss Gebührenzahlung Eheschutzverfahren nachträglicher Rechtsvorschlag ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Eintrittsgebühr

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 62 Abs. 3 BGG

Basis for non-entry on the appeal because the required cost advance was not paid within the extended deadline.

Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Procedural basis for deciding not to enter into the appeal by simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Basis for imposing court costs on the appellant.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5D_102/2007 /blb

Urteil vom 17. Oktober 2007

Präsident der II. zivilrechtlichen Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Raselli, Präsident,

Gerichtschreiber Zbinden.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Y.________,

Beschwerdegegner,

Obergericht des Kantons Luzern, II. Kammer, Postfach, 6002 Luzern.

Gegenstand

Eheschutz,

Subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Luzern, II. Kammer, vom 7. August 2007.

Der Präsident hat nach Einsicht

in die Verfassungsbeschwerde vom 3. September 2007,

in Erwägung,

dass die Beschwerdeführerin mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 24. September 2007 (unter Androhung des Nichteintretens auf die Beschwerde bei Säumnis) aufgefordert worden ist, den ihr mit Verfügung vom 3. September 2007 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 1'500.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 5 Tagen seit Zustellung der Verfügung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten ( Art. 48 Abs. 4 BGG ) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,

dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihr obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Luzern, II. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 17. Oktober 2007

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: