Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_100/2016 KI-generiert

Heir Liable for Deceased's Rental Debt; Constitutional Appeal Dismissed

Geschäftsnummer 5D_100/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a constitutional complaint against a decision made by the Cantonal Court regarding a provisional legal opening related to debt owed for rent, which was based on a rental contract signed by the complainant's deceased mother. The complainant's request for a review was denied by the Cantonal Court, which concluded that the complainant was jointly responsible for the debts under the contract and that the question of the complainant's payment capability could not be addressed in the legal opening procedure. Upon reviewing the complaint, the Federal Tribunal found that the complainant failed to adequately specify the constitutional rights allegedly violated by the lower court's ruling, leading to the rejection of the complaint. The Tribunal also ordered the complainant to bear court costs.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 116 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Heir Liable for Deceased's Rental Debt; Constitutional Appeal Dismissed: The complainant's request for a review was denied by the Cantonal Court, which concluded that the complainant was jointly responsible for the debts under the contract and that the question of the complainant's payment capability could not be addressed in the legal opening procedure. Upon reviewing the complaint, the Federal Tribunal found that the complainant failed to adequately specify the constitutional rights allegedly violated by the lower court's ruling, leading to the rejection of the complaint. The Tribunal also ordered the complainant to bear court costs.

Schlagwörter

KI-generiert
Erbenrechte Inkasso Vorerbe verfassungsmässige Anforderung Erblasser Mietvertrag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

This article, combined with Art. 117 BGG, was used to rule on the inadmissibility of the constitutional appeal due to insufficient reasoning.

Art. 117 BGG

Used in conjunction with Art. 108 in making the procedural decision not to enter upon the appeal and for applying the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to obligate the losing party (Appellant) to bear the court costs.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5D_100/2016

Urteil vom 14. Juni 2016

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

B.________,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Provisorische Rechtsöffnung,

Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug (II. Beschwerdeabteilung) vom 12. Mai 2016.

Nach Einsicht

in die Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil vom 12. Mai 2016 des Obergerichts des Kantons Zug, das eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen die erstinstanzliche Erteilung der provisorischen Rechtsöffnung an die Beschwerdegegnerin für Fr. 2'742.30 nebst Zins abgewiesen hat,

in Erwägung,

dass gegen das in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangene Urteil des Obergerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss Art. 74 Abs. 2 BGG allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe des Beschwerdeführers als solche entgegengenommen worden ist,

dass in einer subsidiären Verfassungsbeschwerde die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorzubringen und zu begründen (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG sowie Art. 116 BGG ), d.h. anhand der Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen ( BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass das Obergericht im Urteil vom 12. Mai 2016 erwog, die Betreibungsforderung (Mietzinse) beruhe auf einem von der verstorbenen Mutter des Beschwerdeführers abgeschlossenen Mietvertrag und damit auf einem provisorischen Rechtsöffnungstitel, der Beschwerdeführer hafte solidarisch für die Schulden der Erblasserin (Art. 560 Abs. 2 i.V.m. Art. 603 Abs. 1 und Art. 639 ZGB ), nachdem das Bezirksgericht Zürich die Protokollierung der Ausschlagungserklärung des Beschwerdeführers abgewiesen habe, die Frage der Zahlungsfähigkeit des Beschwerdeführers könne nicht Gegenstand des Rechtsöffnungsverfahrens sein,

dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht rechtsgenüglich auf die obergerichtlichen Erwägungen eingeht,

dass es insbesondere nicht genügt, die bereits vom Obergericht widerlegten Einwendungen vor Bundesgericht zu wiederholen,

dass der Beschwerdeführer erst recht nicht anhand der obergerichtlichen Erwägungen nach den gesetzlichen Anforderungen, d.h. klar und detailliert aufzeigt, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch das Urteil des Obergerichts vom 12. Mai 2016 verletzt sein sollen,

dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und das präsidierende Abteilungsmitglied zuständig ist,

erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 14. Juni 2016

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Füllemann