Building Permit Parallel Appeals Admissibility Determination
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a complaint against the decision of the Administrative Court of the Canton of St. Gallen regarding a building permit. The individual submitted two appeals: one in matters of public law and another in civil law, both stemming from the same decision. However, the focus of the case was determined to be on civil law issues, leading to the conclusion that only the appeal in civil law was valid, while the public law complaint was dismissed. No court costs were imposed, and no party compensation was required as there were no formal responses from the other party involved.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 68 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Building Permit Parallel Appeals Admissibility Determination: Gallen regarding a building permit. The individual submitted two appeals: one in matters of public law and another in civil law, both stemming from the same decision. However, the focus of the case was determined to be on civil law issues, leading to the conclusion that only the appeal in civil law was valid, while the public law complaint was dismissed. No court costs were imposed, and no party compensation was required as there were no formal responses from the other party involved.
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KI-generiertCited in the ruling that no court fees are to be charged.
Cited in the ruling that no party compensation is owed.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5C_1/2017
Urteil vom 10. August 2017
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Bundesrichter Schöbi, Bovey,
Gerichtsschreiber von Roten.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Urs Pfister,
Beschwerdeführer,
gegen
Politische Gemeinde U.________,
handelnd durch den Gemeinderat und dieser
vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Frey,
Baudepartement des Kantons St. Gallen.
Gegenstand
Baubewilligung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 28. März 2017.
Erwägungen:
1. Gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 28. März 2017 hat A.________ (Beschwerdeführer) am 9. Juni 2017 Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Verfahren 5C_1/2017) und Beschwerde in Zivilsachen (Verfahren 5A_434/2017) erhoben. In der Sache stimmen die Beschwerdebegründungen praktisch wörtlich überein (mit Ausnahme von Bst. C Ziff. 5 Abs. 2, der in der Beschwerdeschrift 5A_434/2017 ergänzt wurde).
2. In E. 1.1 des Urteils 5A_434/2017 hat das Bundesgericht dargelegt, dass das Schwergewicht der Entscheidung auf Fragen des Zivilrechts und des Zivilprozessrechts liegt und insoweit die Beschwerde in Zivilsachen das zulässige Bundesrechtsmittel gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 28. März 2017 ist. Auf die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist folglich nicht einzutreten.
3. Auf die Erhebung von Gerichtskosten kann verzichtet werden. Parteientschädigungen sind nicht geschuldet, da keine Vernehmlassungen eingeholt wurden ( Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Poltischen Gemeinde U.________, dem Baudepartement des Kantons St. Gallen und dem Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 10. August 2017
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: von Roten