Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5C.287/2005 KI-generiert

Mother's Appeal Against Supervised Education Assistance Rendered Moot by Prior Constitutional Ruling

Geschäftsnummer 5C.287/2005
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal concerning the appointment of a guardianship for a minor child, specifically requested by the appellant to annul the guardianship arrangement imposed by a lower court. The appellant seeks the cancellation of the decision made by the Court of Appeal of the Canton of Lucerne. Additionally, the appellant requests a referral back to the lower court for further factual clarification and a new ruling if the annulment is not granted. The Federal Tribunal found that the appeal became moot due to an earlier decision in a related constitutional complaint, thus rendering the appeal unnecessary, and denied any request for free legal assistance while imposing the associated court fees on the appellant.

Legislator-Regeste

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Art. 152 Abs. 2 OG, Art. 64 LTF; Mother's Appeal Against Supervised Education Assistance Rendered Moot by Prior Constitutional Ruling: The appellant seeks the cancellation of the decision made by the Court of Appeal of the Canton of Lucerne. Additionally, the appellant requests a referral back to the lower court for further factual clarification and a new ruling if the annulment is not granted. The Federal Tribunal found that the appeal became moot due to an earlier decision in a related constitutional complaint, thus rendering the appeal unnecessary, and denied any request for free legal assistance while imposing the associated court fees on the appellant.

Schlagwörter

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Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege Nichtigkeitsverfahren Entziehung der elterlichen Gewalt Einstellung der Sozialhilfe verwaltungsrechtlicher Widerruf Einrede der Verfassungswidrigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 152 Abs. 2 OG
dass sich die Berufung überdies von Anfang an als überflüssig und damit aussichtslos erwiesen hat, so dass dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Berufungsverfahren nicht zu entsprechen ist, ohne dass die Bedürftigkeit zu prüfen wäre ( Art. 152 Abs. 2 OG ),
Art. 64 LTF
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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 64 LTF

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5C.287/2005 /bnm

Beschluss vom 20. Januar 2006

II. Zivilabteilung

Besetzung

Bundesrichter Raselli, Präsident,

Bundesrichterin Escher, Bundesrichter Meyer,

Gerichtsschreiber Zbinden.

Parteien

X.________,

Berufungsklägerin,

vertreten durch Rechtsanwältin Claudia Zumtaugwald,

gegen

Obergericht des Kantons Luzern, II. Kammer, als Beschwerdeinstanz nach EGZGB, Postfach 6002 Luzern,

Gegenstand

Erziehungsbeistandschaft,

Berufung gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Luzern, II. Kammer, als Beschwerdeinstanz nach EGZGB, vom 13. Oktober 2005.

Das Bundesgericht hat nach Einsicht

in das Urteil des Obergerichts des Kantons Luzern, II. Kammer, als Beschwerdeinstanz nach EGZGB, vom 13. Oktober 2005,

in die Berufungsschrift vom 21. November 2005, in welcher die Berufungsklägerin zur Hauptsache um Aufhebung der für ihre Tochter angeordneten Erziehungsbeistandschaft gemäss Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB ersucht und subsidiär beantragt, die Sache zur Ergänzung des Sachverhalts sowie zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen,

in das Gesuch der Berufungsklägerin um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Berufungsverfahren,

in das Urteil 5P.425/2005 vom heutigen Tag,

in Erwägung,

dass die erkennende Abteilung mit Urteil vom heutigen Tag das angefochtene Urteil in Gutheissung der von der Berufungsklägerin in der gleichen Sache erhobenen staatsrechtlichen Beschwerde aufgehoben hat,

dass die Berufung somit gegenstandslos geworden und daher abzuschreiben ist,

dass die Berufungsklägerin die unnötig verursachten Kosten des Berufungsverfahrens zu tragen hat ( Art. 156 Abs. 6 und 7 OG ),

dass sich die Berufung überdies von Anfang an als überflüssig und damit aussichtslos erwiesen hat, so dass dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Berufungsverfahren nicht zu entsprechen ist, ohne dass die Bedürftigkeit zu prüfen wäre ( Art. 152 Abs. 2 OG ),

Demnach beschliesst das Bundesgericht:

1. Die Berufung wird als gegenstandslos abgeschrieben.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Berufungsverfahren wird abgewiesen.

3. Die Gerichtsgebühr von Fr. 300.-- wird der Berufungsklägerin auferlegt.

4. Dieser Beschluss wird der Berufungsklägerin und dem Obergericht des Kantons Luzern, II. Kammer, als Beschwerdeinstanz nach EGZGB, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 20. Januar 2006

Im Namen der II. Zivilabteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: