Appeal Regarding Untimely Filing of Guardianship Challenge
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this legal case, the Child and Adult Protection Authority (KESB) in Arbon established a representative guardianship for the individual A.________ with the authority to manage their income and assets. This decision was made on June 24, 2021, and communicated on June 26, 2021. A.________ filed a complaint against this decision on September 2, 2021, with the Thurgau Cantonal Court, which was dismissed on November 4, 2021, due to the expiration of the appeal period. Subsequently, A.________ filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal on November 30, 2021, objecting to the earlier non-entry decision, but the Federal Tribunal commented on the lack of argument regarding the timeliness of the appeal to the cantonal court and noted the absence of sufficient reasoning in the complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 395 Abs. 1 ZGB, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Regarding Untimely Filing of Guardianship Challenge: This decision was made on June 24, 2021, and communicated on June 26, 2021. A.________ filed a complaint against this decision on September 2, 2021, with the Thurgau Cantonal Court, which was dismissed on November 4, 2021, due to the expiration of the appeal period. Subsequently, A.________ filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal on November 30, 2021, objecting to the earlier non-entry decision, but the Federal Tribunal commented on the lack of argument regarding the timeliness of the appeal to the cantonal court and noted the absence of sufficient reasoning in the complaint.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was declared inadmissible by the President in simplified procedure because it was obviously not sufficiently motivated (non-entry into merits).
The court waived the collection of judicial costs due to the specific circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_992/2021
Urteil vom 3. Dezember 2021
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Arbon, Schlossgasse 4, 9320 Arbon.
Gegenstand
Beistandschaft,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 4. November 2021 (KES.2021.41).
Sachverhalt:
Mit Entscheid vom 24. Juni 2021 errichtete die KESB Arbon für A.________ eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung gemäss Art. 394 Abs. 1 und Art. 395 Abs. 1 ZGB . Dieser wurde ihr am 26. Juni 2021 zugestellt.
Auf die hiergegen erhobene Beschwerde vom 2. September 2021 trat das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 4. November 2021 zufolge abgelaufener Beschwerdefrist nicht ein.
Mit Beschwerde vom 30. November 2021 wendet sich A.________ an das Bundesgericht.
Erwägungen:
1. Die Vorinstanz ist auf das Rechtsmittel der Beschwerdeführerin nicht eingetreten. Streitgegenstand ist deshalb grundsätzlich nur die Frage, ob die Vorinstanz zu Recht einen Nichteintretensentscheid gefällt hat ( BGE 135 II 38 E. 1.2 S. 41; 139 II 233 E. 3.2 S. 235). Diesbezüglich hat die Beschwerde eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).
2. Die Beschwerdeführerin hält fest, dass die Klinik B.________ vor dem Austritt keine Untersuchung mehr habe machen können und deshalb keine Bestätigung der Krankheiten vorliege; sie sei gerne bereit, weitere Bestätigungen über die nicht vorhandenen Krankheiten einzuholen.
Mit ihren Ausführungen dürfte die Beschwerdeführerin sinngemäss auf eine Bestreitung des Schwächezustandes zielen. Streitgegenstand vor Bundesgericht kann indes nur die Frage bilden, ob die kantonale Beschwerde rechtzeitig eingereicht worden und deshalb zu Unrecht ein Nichteintretensentscheid gefällt worden sein könnte. Hierzu finden sich keine Ausführungen.
3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).
4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der KESB Arbon und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 3. Dezember 2021
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli