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5A_988/2023 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal Regarding Protective Marital Measures Due to Procedural Defects

Geschäftsnummer 5A_988/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute between a husband and wife who are undergoing a separation process. The District Court of Münchwilen had initially ruled on November 17, 2023, to recognize their separation and regulate the terms of divorce protection. The husband, dissatisfied with this decision, submitted a request to the District Court to have the proceedings revisited on December 6, 2023, which the court treated as a possible appeal and forwarded to the Thurgau Cantonal Court. Subsequently, the Cantonal Court deemed the appeal inadmissible due to being filed late but transmitted the request as a revision application back to the District Court. Undeterred, the husband filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on December 27, 2023, seeking immediate resumption of the marriage protection proceedings and expedited divorce, but he failed to address the specifics of the Cantonal Court's decision in his lengthy submission to the Federal Tribunal.

Legislator-Regeste

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Art. 75 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Regarding Protective Marital Measures Due to Procedural Defects: The District Court of Münchwilen had initially ruled on November 17, 2023, to recognize their separation and regulate the terms of divorce protection. The husband, dissatisfied with this decision, submitted a request to the District Court to have the proceedings revisited on December 6, 2023, which the court treated as a possible appeal and forwarded to the Thurgau Cantonal Court. Subsequently, the Cantonal Court deemed the appeal inadmissible due to being filed late but transmitted the request as a revision application back to the District Court. Undeterred, the husband filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on December 27, 2023, seeking immediate resumption of the marriage protection proceedings and expedited divorce, but he failed to address the specifics of the Cantonal Court's decision in his lengthy submission to the Federal Tribunal.

Schlagwörter

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Eheschutz Eheschutzverfahren verfahrensrechtliche Fragen Revisionsverfahren Trennungsklage Rückzug der Scheidungsklage Einspruch gegen die Eheschliessung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

Used by the President to decide not to enter a decision on the appeal in the simplified procedure because it was obviously inadmissible and lacked sufficient reasoning.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to reject the request for legal aid because the appeal was hopeless from the outset.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs because the appeal was dismissed.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_988/2023

Urteil vom 4. Januar 2024

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.B.________,

Beschwerdeführer,

gegen

C.B.________,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Eheschutz,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 15. Dezember 2023 (ZBS.2023.35).

Erwägungen:

1. Die Parteien des vorliegenden Verfahrens sind miteinander verheiratet. Mit Entscheid vom 17. November 2023 (Z2.2023.14) merkte das Bezirksgericht Münchwilen das Getrenntleben der Eheleute vor und regelte die Belange des Eheschutzes.

Mit Eingabe vom 6. Dezember 2023 (Poststempel) an das Bezirksgericht verlangte der Beschwerdeführer die Wiederaufnahme des Verfahrens. Das Bezirksgericht leitete die Eingabe als allfällige Berufung an das Obergericht des Kantons Thurgau weiter. Mit Verfügung vom 11. Dezember 2023 gewährte das Obergericht dem Beschwerdeführer das rechtliche Gehör zur Frage der Wahrung der Berufungsfrist. Der Beschwerdeführer liess sich am 12. Dezember 2023 vernehmen, ohne sich zur Fristwahrung zu äussern. Er legte eine Eingabe vom 11. Dezember 2023 bei, mit der er diejenige vom 6. Dezember 2023 ergänzte. Mit Entscheid vom 15. Dezember 2023 trat das Obergericht auf die Berufung vom 6. Dezember 2023 infolge Verspätung nicht ein. Es leitete die Eingabe vom 6. Dezember 2023 als Revisionsgesuch an das Bezirksgericht weiter.

Am 27. Dezember 2023 hat der Beschwerdeführer Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.

2. Der Beschwerdeführer richtet seine Beschwerde gegen den bezirksgerichtlichen Entscheid vom 17. November 2023. Er verlangt die unverzügliche Wiederaufnahme des Eheschutzverfahrens und die vorzeitige Auflösung der Ehe. Der Entscheid des Bezirksgerichts kann jedoch vor Bundesgericht nicht angefochten werden ( Art. 75 BGG ). Einzig anfechtbar ist der obergerichtliche Entscheid vom 15. Dezember 2023. Mit dem Entscheid des Obergerichts setzt sich der Beschwerdeführer in seiner sechzigseitigen Beschwerdeschrift nicht auseinander. Die Beschwerde genügt damit den Begründungsanforderungen nicht ( Art. 42 Abs. 2 BGG ).

Die Beschwerde ist offensichtlich unzulässig und sie enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Der Abteilungspräsident tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein ( Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG ).

3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das sinngemässe Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist abzuweisen. Wie die vorstehenden Erwägungen zeigen, war die Beschwerde von vornherein aussichtslos ( Art. 64 Abs. 1 BGG ). Soweit der Beschwerdeführer zudem um Leistung eines Prozesskostenvorschusses ersuchen sollte, ist darauf hinzuweisen, dass das Bundesgericht zur Behandlung eines solchen Gesuches nicht zuständig ist ( BGE 143 III 617 E. 7; Urteil 5A_97/2017 vom 23. August 2017 E. 12.1 mit Hinweis).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau mitgeteilt.

Lausanne, 4. Januar 2024

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Zingg