Appeal Regarding Modification of Divorce Judgment Dismissed as Untimely
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint regarding the modification of a divorce judgment. The complaint was submitted to the Federal Tribunal after the Zurich Court of Appeals issued a ruling on September 30, 2015. The appeal reached the Federal Tribunal on December 21, 2016, which was beyond the allowed 30-day period following the announcement of the original ruling. Consequently, the Federal Tribunal determined the complaint was late and thus inadmissible, resulting in the denial of the request for free legal aid and the imposition of court costs on the appellant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 48 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Appeal Regarding Modification of Divorce Judgment Dismissed as Untimely: The complaint was submitted to the Federal Tribunal after the Zurich Court of Appeals issued a ruling on September 30, 2015. The appeal reached the Federal Tribunal on December 21, 2016, which was beyond the allowed 30-day period following the announcement of the original ruling. Consequently, the Federal Tribunal determined the complaint was late and thus inadmissible, resulting in the denial of the request for free legal aid and the imposition of court costs on the appellant.
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KI-generiertThe appeal was declared inadmissible as untimely under this provision.
The request for free legal aid was denied based on this provision.
Costs were imposed on the appellant according to this provision.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_973/2016
Urteil vom 23. Dezember 2016
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
B.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Christian Schroff,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Abänderung Scheidungsurteil,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 30. September 2015 des Obergerichts des Kantons Zürich (I. Zivilkammer).
Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 30. September 2015 des Obergerichts des Kantons Zürich betreffend Abänderung des Scheidungsurteils,
in Erwägung,
dass Beschwerden an das Bundesgericht - von hier nicht gegebenen Ausnahmen abgesehen - innert 30 Tagen nach der Eröffnung des kantonalen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post zu übergeben sind ( Art. 100 Abs. 1, Art. 48 Abs. 1 BGG ),
dass das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 30. September 2015 der Beschwerdeführerin am 5. Oktober 2015 eröffnet worden ist,
dass der vom Obergericht am 5. Dezember 2016 nachträglich auf dem Urteil angebrachte Stempel betreffend Rechtskraftbescheinigung kein neues Eröffnungsdatum begründet hat,
dass die Beschwerdeführerin die Beschwerde an das Bundesgericht erst am 21. Dezember 2016 und damit lange nach Ablauf der am 6. Oktober 2015 beginnenden Beschwerdefrist der Post übergeben hat,
dass sich somit die Beschwerde als verspätet und daher als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb darauf im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass der Beschwerdeführerin in Anbetracht der Aussichtslosigkeit der Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege (einschliesslich Rechtsvertretung) nicht gewährt werden kann ( Art. 64 Abs. 1 BGG ),
dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (einschliesslich Rechtsvertretung) wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. Dezember 2016
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Füllemann