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5A_971/2023 KI-generiert

Provisional debt collection; Federal appeal inadmissible for failure to engage with lower court's non-entry ruling on lacks of claim substantiation and requests.

Geschäftsnummer 5A_971/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (5A_971/2023) dismissed the debtor's appeal and did not enter into the merits, upholding the cantonal court's non-entry decision and leaving the lower court's grant of provisional debt collection (provisional Rechtsöffnung) for CHF 121,416 and two amounts of CHF 2,590 plus interest in force. The debtor had appealed a cantonal court decision that refused to hear his challenge against the grant of provisional debt collection. The Supreme Court found the appeal inadmissible because the debtor's submission failed to engage with the lower court's reasoning for non-entry (lack of sufficient justification and lack of requests) as required by Art. 42 para. 2 BGG and Art. 108 para. 1 lit. b BGG, instead only arguing substantive merits about credit for apartment furnishings. The debtor was ordered to pay CHF 1,000 in court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Provisional debt collection; Federal appeal inadmissible for failure to engage with lower court's non-entry ruling on lacks of claim substantiation and requests: The debtor had appealed a cantonal court decision that refused to hear his challenge against the grant of provisional debt collection. The Supreme Court found the appeal inadmissible because the debtor's submission failed to engage with the lower court's reasoning for non-entry (lack of sufficient justification and lack of requests) as required by Art. 42 para. 2 BGG and Art. 108 para. 1 lit. b BGG, instead only arguing substantive merits about credit for apartment furnishings. The debtor was ordered to pay CHF 1,000 in court costs.

Schlagwörter

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Provisorische Rechtsöffnung Betreibungsforderung Widerklage Vermieter Vollstreckungsentscheid Verzugszinsen ordentliches Konkursverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare the appeal inadmissible in a simplified procedure for lack of sufficient grounds.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Imposed court costs on the appellant given the outcome of the proceedings.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_971/2023

Urteil vom 21. Dezember 2023

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

B.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Urban Baumann,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Provisorische Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen die Verfügung der Vizepräsidentin des Kantonsgerichts Schwyz vom 20. November 2023 (BEK 2023 140).

Erwägungen:

1. Mit Verfügung vom 27. September 2023 erteilte das Bezirksgericht Schwyz dem Beschwerdegegner gegenüber dem Beschwerdeführer in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Arth die provisorische Rechtsöffnung für die Beträge von Fr. 121'416.-- und von zweimal Fr. 2'590.--, je nebst Zins.

Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 26. Oktober 2023 Beschwerde. Mit Verfügung vom 20. November 2023 trat das Kantonsgericht Schwyz auf die Beschwerde mangels genügender Begründung und mangels Anträgen nicht ein.

Dagegen hat der Beschwerdeführer am 19. Dezember 2023 (Postaufgabe) Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.

2. Angefochten ist ein Nichteintretensentscheid. Thema des bundesgerichtlichen Verfahrens ist demnach grundsätzlich nur, ob das Kantonsgericht zu Recht auf die kantonale Beschwerde nicht eingetreten ist. Diesbezüglich hat die Beschwerde an das Bundesgericht eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), in der in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen aufzuzeigen ist, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll ( BGE 140 III 86 E. 2; 140 III 115 E. 2). Der Beschwerdeführer setzt sich jedoch nicht mit den Erwägungen des Kantonsgerichts auseinander und er zeigt nicht auf, inwiefern dieses mit seinem Nichteintretensentscheid Recht verletzt haben soll. Stattdessen bringt er vor, es würden nur die Ansprüche der anderen Partei anerkannt und seine Ansprüche (auf Anrechnung der vom Vermieter übernommenen Wohnungseinrichtung) würden ignoriert, und er bittet darum, auch seine Seite zu berücksichtigen.

Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Der Abteilungspräsident tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Schwyz mitgeteilt.

Lausanne, 21. Dezember 2023

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Zingg