Appeal Concerning Judicial Psychiatric Institutionalization Dismissed as Moot
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed against a decision regarding the placement of an individual in a psychiatric facility, which was ordered for protective confinement. The administrative court had partially upheld the complaint, leading to the cancellation of the individual's confinement as of November 20, 2015. However, when the complaint was submitted on December 3, 2015, the protective measure had already ended, resulting in the individual no longer having any grievances to pursue against the administrative court's decision. Consequently, the complaint was deemed inadmissible due to the lack of continued interest in challenging the prior ruling.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 76 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 BGG; Appeal Concerning Judicial Psychiatric Institutionalization Dismissed as Moot: The administrative court had partially upheld the complaint, leading to the cancellation of the individual's confinement as of November 20, 2015. However, when the complaint was submitted on December 3, 2015, the protective measure had already ended, resulting in the individual no longer having any grievances to pursue against the administrative court's decision. Consequently, the complaint was deemed inadmissible due to the lack of continued interest in challenging the prior ruling.
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KI-generiertThe appeal was declared inadmissible and the simplified procedure under this article was applied.
This article was cited in the reasoning to establish the requirement of a legitimate interest for admissibility, which was lacking.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_963/2015
Urteil vom 7. Dezember 2015
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde U.________.
Gegenstand
Fürsorgerische Unterbringung,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 16. November 2015 des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn.
Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 16. November 2015 des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn, das in teilweiser Gutheissung der Beschwerde der Beschwerdeführerin deren am 23. Oktober 2015 angeordnete fürsorgerische Unterbringung in der Psychiatrischen Klinik B.________ per 20. November 2015 aufgehoben hat,
in Erwägung,
dass die Zulässigkeit der Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Abänderung des angefochtenen Entscheids voraussetzt ( Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG ),
dass im vorliegenden Fall die (Gegenstand des erwähnten verwaltungsgerichtlichen Urteils bildende) fürsorgerische Unterbringung der Beschwerdeführerin per 20. November 2015 aufgehoben worden ist,
dass die Beschwerdeführerin wegen der im Zeitpunkt der Einreichung der Beschwerde (3. Dezember 2015) bereits beendigten fürsorgerischen Unterbringung durch diese Massnahme nicht mehr beschwert ist und daher kein Interesse mehr an der Aufhebung des verwaltungsgerichtlichen Urteils besitzt ( BGE 109 II 350 ),
dass die Beschwerde im Übrigen deshalb unzulässig wäre, weil sie den Begründungsanforderungen der Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG nicht genügt,
dass somit auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass keine Gerichtskosten zu erheben sind,
dass in den Fällen des Art. 108 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde U.________ und dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. Dezember 2015
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Füllemann