Applicant's Appeal on Custodial Placement Dismissed Due to Improper Filing Method
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint against a decision concerning a protective custody measure, where a party sought to appeal a ruling from a lower court that partially upheld a previous order for their detention in a psychiatric facility. The appeal was submitted to the Federal Tribunal but was deemed inadmissible because it was filed via fax, rather than through the legally prescribed methods. Additionally, the appellant failed to submit a proper appeal within the required timeframe following the notification of the earlier court decision. Consequently, the tribunal concluded it could not consider the complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 397a Abs. 1 ZGB, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 4 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Applicant's Appeal on Custodial Placement Dismissed Due to Improper Filing Method: The appeal was submitted to the Federal Tribunal but was deemed inadmissible because it was filed via fax, rather than through the legally prescribed methods. Additionally, the appellant failed to submit a proper appeal within the required timeframe following the notification of the earlier court decision. Consequently, the tribunal concluded it could not consider the complaint.
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KI-generiertCited to confirm the application of simplified procedure when the appeal is not entered upon.
Used to rule on the inadmissibility of the appeal because it was filed improperly (via fax).
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_96/2010
Urteil vom 4. Februar 2010
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Regierungsstatthalteramt A.________, verfahrensbeteiligtes Amt.
Gegenstand
Fürsorgerische Freiheitsentziehung.
Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 22. Dezember 2009 des Obergerichts des Kantons Bern (Kantonale Rekurskommission für fürsorgerische Freiheitsentziehungen).
Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72ff. BGG (Eingang beim Bundesgericht: 1. Februar 2010) gegen das Urteil vom 22. Dezember 2009 des Obergerichts des Kantons Bern, das (nach Beiordnung einer Rechtsanwältin) einen Rekurs des an einer ... leidenden Beschwerdeführers gegen seine (gestützt auf Art. 397a Abs. 1 ZGB verfügte) Zurückbehaltung im fürsorgerischen Freiheitsentzug teilweise gutgeheissen, die Stiftung "Tannenhof" in Gampelen als nicht geeignete Lösung bezeichnet und die Evaluierung zweier anderer Institutionen angeordnet, bis zum Auffinden einer Anschlusslösung jedoch den Verbleib des Beschwerdeführers im Psychiatriezentrum B.________ verfügt hat,
in Erwägung,
dass Beschwerden an das Bundesgericht nur in den gesetzlich vorgeschriebenen Formen, d.h. durch Übergabe an das Bundesgericht oder an die Schweizerische Post ( Art. 48 Abs. 1 BGG ) oder aber durch elektronische Eingabe mit elektronisch anerkannter Signatur ( Art. 42 Abs. 4 BGG ) erhoben werden können,
dass deshalb die vom Beschwerdeführer per Telefax eingereichte Beschwerdeeingabe gegen das obergerichtliche Urteil vom 22. Dezember 2009 unzulässig ist (Mitteilung des Schweizerischen Bundesgerichts, in: ZBJV 143/2007 S. 67f. Ziff. IV),
dass der Beschwerdeführer auch nicht innerhalb der 30-tägigen Beschwerdefrist ( Art. 100 Abs. 1 BGG ) seit Eröffnung dieses Urteils an seine Anwältin (30. Dezember 2009) eine Beschwerde per Post nachgereicht hat,
dass somit auf die - offensichtlich unzulässige - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass keine Gerichtskosten erhoben werden,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem verfahrensbeteiligten Amt und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 4. Februar 2010
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:
Hohl Füllemann