Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_948/2019 KI-generiert

Mother's Appeal Regarding Guardianship and Child Placement Dismissed for Procedural Defects

Geschäftsnummer 5A_948/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A mother appealed to the Swiss Federal Tribunal against an earlier decision by the Obergericht des Kantons Thurgau related to the custody and care of her 2004-born child. Following her divorce from the child's father in 2018, the Bezirksgericht Münchwilen granted sole custody of the child to the father. The mother had previously requested that the custody be transferred to her, but this was denied by the Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Münchwilen after noting the child was voluntarily placed with a foster family by the father, and appointing a guardianship for educational support. The mother's subsequent complaints against the appointed guardian were processed through a series of exchanges between the KESB, the Obergericht, and involved parties, culminating in the KESB not acting on her request to dissolve the foster care arrangement. The mother's appeal to the Federal Tribunal was filed on 24 October 2019.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Mother's Appeal Regarding Guardianship and Child Placement Dismissed for Procedural Defects: Following her divorce from the child's father in 2018, the Bezirksgericht Münchwilen granted sole custody of the child to the father. The mother had previously requested that the custody be transferred to her, but this was denied by the Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Münchwilen after noting the child was voluntarily placed with a foster family by the father, and appointing a guardianship for educational support. The mother's subsequent complaints against the appointed guardian were processed through a series of exchanges between the KESB, the Obergericht, and involved parties, culminating in the KESB not acting on her request to dissolve the foster care arrangement. The mother's appeal to the Federal Tribunal was filed on 24 October 2019.

Schlagwörter

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Diverse Beschwerden (Beistandschaft) Vormundschaft Kindesunterbringung elterliche Gewalt Prozessvoraussetzung Vormund elterlicher Konflikt

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The Tribunal decided not to enter into the appeal because it was obviously insufficiently substantiated, applying the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The Tribunal decided to dispense with the collection of court costs given the specific circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_948/2019

Urteil vom 26. November 2019

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Münchwilen.

Gegenstand

Diverse Beschwerden (Beistandschaft),

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 25. Oktober 2019 (KES.2019.38).

Sachverhalt:

Mit Entscheid vom 3. Juli 2018 schied das Bezirksgericht Münchwilen die Ehe von A.________ und B.________ und teilte die alleinige elterliche Sorge über die 2004 geborene gemeinsame Tochter C.________ dem Vater zu.

Am 26. Mai 2015 beantragte A.________ bei der KESB Münchwilen die Übertragung der Obhut, was diese mit Entscheid vom 3. November 2015 abwies, unter gleichzeitiger Vormerknahme, dass der Vater seine Tochter freiwillig bei einer Pflegefamilie untergebracht hatte, und Errichtung einer Erziehungsbeistandschaft.

Am 4. Mai 2018 genehmigte die KESB den Bericht der Beiständin vom 10. April 2018 für die Zeit von November 2015 bis November 2017.

Die hierauf von der Mutter gegen die Beiständin erhobene Beschwerde leitete das Obergericht des Kantons Thurgau an die KESB weiter, welche die Mutter zur Konkretisierung der Kritik aufforderte. Am 24. Mai 2019 überbrachte diese eine konkretisierende Stellungnahme, wobei sie gleichentags mit Schreiben an das Obergericht festhielt, sie habe kein Vertrauen in die KESB. Es folgte ein längerer Schriften- und Korrespondenzwechsel zwischen KESB, Obergericht, Beiständin und Mutter, welche auch weitere Eingaben machte, u.a. eine Aufsichtsbeschwerde.

Mit Entscheid vom 22. August 2019 trat die KESB auf den Antrag der Mutter, wonach das Pflegeverhältnis aufzulösen sei, nicht ein. Mit Entscheid vom 25. Oktober 2019 wies das Obergericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.

Gegen diesen Entscheid hat A.________ am 24. Oktober 2019 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht.

Erwägungen:

1. Die Beschwerde hat ein Begehren und eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine Auseinandersetzung mit dessen Begründung erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116).

2. Die Beschwerde enthält weder ein Rechtsbegehren noch eine Auseinandersetzung mit den obergerichtlichen Erwägungen zu den verschiedenen Eingaben.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der KESB Münchwilen und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 26. November 2019

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli