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5A_946/2014 KI-generiert

Appeal Inadmissibility Due to Untimely Filing and Insufficient Justification

Geschäftsnummer 5A_946/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a complaint against a family court's decision, seeking supervisory measures. The complaint was directed against a ruling made by the Court of Appeals concerning the refusal to impose oversight-related actions on the family court. However, the complaint was submitted to the Federal Tribunal past the allowed deadline, as it was filed 72 days after the decision was communicated to the complainant. Due to this late submission and the lack of compliance with specific requirements for complaint justifications, the Federal Tribunal ruled that it could not entertain the case. Additionally, no court costs were charged, rendering a request for free legal aid irrelevant.

Legislator-Regeste

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Art. 108Abs. 1 lit. a BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 72 ff. BGG; Appeal Inadmissibility Due to Untimely Filing and Insufficient Justification: The complaint was directed against a ruling made by the Court of Appeals concerning the refusal to impose oversight-related actions on the family court. However, the complaint was submitted to the Federal Tribunal past the allowed deadline, as it was filed 72 days after the decision was communicated to the complainant. Due to this late submission and the lack of compliance with specific requirements for complaint justifications, the Federal Tribunal ruled that it could not entertain the case. Additionally, no court costs were charged, rendering a request for free legal aid irrelevant.

Schlagwörter

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verspätete Einreichung Beschwerdelegitimation Einrede der Verfassungswidrigkeit Verspätungsausschluss Untätigkeitsklage gesetzlicher Ausschlussgrund

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 100 Abs. 1 BGG

Cited in the reasoning as context for the missed deadline, though the final order itself does not explicitly cite it for the non-admission, but rather Art. 108.

Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used to declare that the appeal cannot be entertained due to default (being out of time).

Art. 42 Abs. 2 BGG

Cited in the reasoning as an additional reason for non-admission (lack of grounds), but not explicitly in the operative part.

Art. 72 ff. BGG

This provision defines the basis for the appeal against which the non-admission decision was ruled.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_946/2014

Urteil vom 1. Dezember 2014

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter von Werdt, Präsident,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Bezirksgericht U.________, Familiengericht .

Gegenstand

Aufsichtsanzeige,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen u.a. den Entscheid vom 9. September 2014 des Obergerichts

des Kantons Aargau (Kammer für Kindes- und Erwachsenenschutz).

Nach Einsicht

in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen u.a. den Entscheid vom 9. September 2014 des Obergerichts des Kantons Aargau (betreffend Verweigerung von aufsichtsrechtlichen Massnahmen gegenüber dem Familiengericht U.________),

in das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren,

in Erwägung,

dass Beschwerden nach Art. 72 ff. BGG innert 30 Tagen nach der Eröffnung des kantonalen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post zu übergeben sind (Art. 100 Abs. 1, 48 Abs. 1 BGG),

dass der Entscheid des Obergerichts vom 9. September 2014 dem Beschwerdeführer gemäss Sendungsinformation der Post am 17. September 2014 eröffnet worden ist,

dass der Beschwerdeführer die Beschwerde an das Bundesgericht erst am 28. November 2014 und damit nach Ablauf der Beschwerdefrist der Post übergeben hat,

dass sich somit die Beschwerde als verspätet und daher als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb darauf im Verfahren nach Art. 108Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,

dass im Übrigen auf die Beschwerde auch deshalb nicht einzutreten wäre, weil sie den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG in keiner Weise entspricht,

dass keine Gerichtskosten erhoben werden, womit das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos wird,

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Bezirksgericht U.________, Familiengericht, und dem Obergericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 1. Dezember 2014

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: von Werdt

Der Gerichtsschreiber: Füllemann