Guardianship ward appeals property sale consent without guardian approval; appeal inadmissible for failure to meet BGG Art. 42 pleading standards and lack of procedural capacity.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court (Bundesgericht) declined to hear the appellant's appeal and dismissed it, ordering the appellant to pay CHF 300 in court costs; consequently, the lower court's decision remains in force. The dispute arose from a ruling by the Cantonal Court of St. Gallen, which had rejected the appellant's complaint against a non-entry decision by the administrative appeals commission; that commission had refused to consider the appellant's challenge to a child and adult protection authority's (KESB) consent to the sale of his property, citing the appellant's lack of capacity to act due to his representation and asset management guardianship and his failure to provide his guardian's consent to file the appeal. The Federal Supreme Court held the appeal inadmissible because the appellant failed to provide a sufficiently reasoned brief under Article 42(1) and (2) of the Federal Supreme Court Act (BGG), as he did not substantively address the lower court's reasoning or demonstrate, with the required specificity, any violation of law or constitutional rights (Article 106(2) BGG), thereby failing the pleading standards established in case law.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG; Guardianship ward appeals property sale consent without guardian approval; appeal inadmissible for failure to meet BGG Art. 42 pleading standards and lack of procedural capacity: The dispute arose from a ruling by the Cantonal Court of St. Gallen, which had rejected the appellant's complaint against a non-entry decision by the administrative appeals commission; that commission had refused to consider the appellant's challenge to a child and adult protection authority's (KESB) consent to the sale of his property, citing the appellant's lack of capacity to act due to his representation and asset management guardianship and his failure to provide his guardian's consent to file the appeal. The Federal Supreme Court held the appeal inadmissible because the appellant failed to provide a sufficiently reasoned brief under Article 42(1) and (2) of the Federal Supreme Court Act (BGG), as he did not substantively address the lower court's reasoning or demonstrate, with the required specificity, any violation of law or constitutional rights (Article 106(2) BGG), thereby failing the pleading standards established in case law.
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KI-generiertBasis for declaring the appeal inadmissible in the simplified procedure.
Imposes court costs on the losing party.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_944/2015
Urteil vom 30. November 2015
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde U.________.
Gegenstand
Zustimmung zur Grundstückveräusserung (Vertretungsbeistandschaft),
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 22. Oktober 2015 des Kantonsgerichts St. Gallen (II. Zivilkammer).
Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 22. Oktober 2015 des Kantonsgerichts St. Gallen, das eine Beschwerde des (unter Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung stehenden) Beschwerdeführers gegen einen Nichteintretensentscheid der Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen (Nichteintreten - mangels Prozessfähigkeit des Beschwerdeführers - auf dessen Beschwerde gegen die Zustimmung der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde U.________ zum Verkauf seiner Liegenschaft) abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten ist,
in Erwägung,
dass das Kantonsgericht erwog, der Beschwerdeführer setze sich in keiner Weise mit der Erwägung der Verwaltungsrekurskommission auseinander, wonach er keine Zustimmung seines Beistandes zur Beschwerdeerhebung beigebracht habe, mangels Beschwerdebegründung sei auch auf die Beschwerde an das Kantonsgericht nicht einzutreten, im Übrigen wäre die Beschwerde abzuweisen gewesen, weil die Verwaltungsrekurskommission (nach erfolgloser Aufforderung zur Beibringung der Zustimmung) zu Recht auf die (erste) Beschwerde nicht eingetreten sei,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG von vornherein unzulässig ist, soweit der Beschwerdeführer Anträge stellt und Rügen erhebt, die über den Gegenstand des Entscheids des Kantonsgerichts vom 22. Oktober 2015 hinausgehen,
dass sodann die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind ( Art. 106 Abs. 2 BGG ), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind ( BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E. 1.4 S. 287 f.),
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht rechtsgenüglich auf die kantonsgerichtlichen Erwägungen eingeht,
dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid des Kantonsgerichts vom 22. Oktober 2015 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich unzulässige bzw. keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht einzutreten ist,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde U.________ und dem Kantonsgericht St. Gallen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 30. November 2015
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Füllemann