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5A_940/2021 KI-generiert

Appeal Dismissed for Procedural Deficiencies in Challenging Guardianship Appointment

Geschäftsnummer 5A_940/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint by an individual against the Child and Adult Protection Authority (KESB) of Basel-Stadt concerning the appointment of a legal representative (Verfahrensbeistandschaft) in proceedings related to the individual's compulsory care. The complainant argued against what he termed "overreach and robbery" by the KESB and the civil court's decision, but during a hearing on October 19, 2021, it was unclear what specific action or decision he was contesting. As a result, the court did not entertain the complaint. The complainant later marked the court's decision with a note expressing defamation and lack of consent regarding KESB's actions, and sent this to the Swiss Federal Tribunal. The Tribunal determined that the complaint did not contain a clear legal request or reasoning for how the decision was legally flawed and thus did not proceed with the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Procedural Deficiencies in Challenging Guardianship Appointment: The complainant argued against what he termed "overreach and robbery" by the KESB and the civil court's decision, but during a hearing on October 19, 2021, it was unclear what specific action or decision he was contesting. As a result, the court did not entertain the complaint. The complainant later marked the court's decision with a note expressing defamation and lack of consent regarding KESB's actions, and sent this to the Swiss Federal Tribunal. The Tribunal determined that the complaint did not contain a clear legal request or reasoning for how the decision was legally flawed and thus did not proceed with the appeal.

Schlagwörter

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Anordnung einer Verfahrensbeistandschaft Beistandsbestellung Prozessvoraussetzung Erwachsenenschutzbehörde Kindesunterbringung Kindesschutzverfahren Streitiges Verfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entertained (non-entrée en matière) because the requirements for the appeal were not met (no concrete request or reasoning).

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court waived the collection of court costs due to the specific circumstances of the case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_940/2021

Urteil vom 22. November 2021

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde

Basel-Stadt,

Rheinsprung 16/18, 4051 Basel.

Gegenstand

Anordnung einer Verfahrensbeistandschaft,

Beschwerde gegen den Entscheid des Gerichts für fürsorgerische Unterbringungen des Kantons Basel-Stadt vom 19. Oktober 2021 (10K/2021).

Sachverhalt:

Mit Entscheid vom 12. Oktober 2021 ernannte die KESB Basel-Stadt für A.________ im Verfahren betreffend fürsorgerische Unterbringung eine Verfahrensbeistandschaft.

Mit undatiertem Schreiben teilte dieser mit, dass er "gegen den gesamten Übergriff -Raub gegen die KESP 1. Instanz Zivilgericht BS" vorgehe. Bei der von der Präsidentin des Gerichts für fürsorgerische Unterbringung des Kantons Basel Stadt am 19. Oktober 2021 durchgeführten Anhörung blieb unklar, gegen was sich der Beschwerdeführer konkret wehren will, und es gab auch keine Hinweise darauf, dass er die Errichtung einer Verfahrensbeistandschaft oder die eingesetzte Verfahrensbeiständin als Person verhindern will. Als Folge trat das Gericht für fürsorgerische Unterbringungen mit Entscheid vom 19. Oktober 2021 auf die Beschwerde nicht ein.

Direkt auf dem Entscheid brachte der Beschwerdeführer den unterschriebenen Vermerk an "Verleumdung keine Einwilligung KESB sowie Sachtret: Frau B.________ Obergrill - Raub. 1. Instanz" und sandte dies dem Bundesgericht.

Erwägungen:

1. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ).

2. Aus dem auf dem angefochtenen Entscheid angebrachten Vermerk lässt sich weder ein konkretes Rechtsbegehren noch eine Begründung herauslesen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Auf die Beschwerde ist somit im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten.

3. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der KESB Basel-Stadt und dem Gericht für fürsorgerische Unterbringungen des Kantons Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. November 2021

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli