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5A_94/2021 KI-generiert

Untimely appeal against provisional visitation order in child protection: 30-day deadline not suspended by judicial holidays for provisional measures.

Geschäftsnummer 5A_94/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court, by its presiding judge, dismissed the father’s appeal as inadmissible because it was filed on 1 February 2021, after the 30-day deadline (Art. 100 para. 1 BGG) that ended on 16 January 2021; the lower court decision (Obergericht of the Canton of Zurich) therefore remains in force, which had upheld the prior rulings confirming the provisional custody of the daughter (born 2012) with the father and the provisional visitation rights of the mother in a child protection matter. The Court held that the appeal was time-barred, and noted that the judicial holiday suspension (Art. 46 para. 1 lit. c BGG) did not apply to provisional measures under Art. 46 para. 2 BGG; consequently, the Court did not enter into the merits, awarded the prevailing respondent no costs, and ordered the appellant to pay CHF 1,000 in court costs (Art. 66 para. 1 BGG).

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG, Art. 46 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Untimely appeal against provisional visitation order in child protection: 30-day deadline not suspended by judicial holidays for provisional measures: 100 para. 1 BGG) that ended on 16 January 2021; the lower court decision (Obergericht of the Canton of Zurich) therefore remains in force, which had upheld the prior rulings confirming the provisional custody of the daughter (born 2012) with the father and the provisional visitation rights of the mother in a child protection matter. The Court held that the appeal was time-barred, and noted that the judicial holiday suspension (Art. 46 para. 1 lit. c BGG) did not apply to provisional measures under Art. 46 para. 2 BGG; consequently, the Court did not enter into the merits, awarded the prevailing respondent no costs, and ordered the appellant to pay CHF 1,000 in court costs (Art. 66 para. 1 BGG).

Schlagwörter

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Vorsorgliche Besuchsregelung (Kindesschutz) vorsorgliche Zuteilung der Obhut verspätete Einreichung gesetzliche Frist Kindesschutzmassnahmen Anfechtung der Vermutung der Vaterschaft Eilvorabentscheidungsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used to declare the appeal inadmissible in a simplified procedure due to untimely filing.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Imposed the court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_94/2021

Urteil vom 18. Februar 2021

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

B.________,

vertreten durch Rechtsanwältin Barbara Lautenschlager,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Vorsorgliche Besuchsregelung (Kindesschutz),

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 15. Dezember 2020 (PQ200063-O/U).

Sachverhalt:

A.________ und B.________ sind die Eltern der 2012 geborenen Tochter C.________.

Mit vorsorglichem Massnahmeentscheid vom 16. Juli 2020 bestätigte die KESB der Stadt Zürich die bereits superprovisorisch angeordnete Zuteilung der Obhut an den Vater, unter vorsorglicher Regelung des Besuchsrechts der Mutter.

Die vom Vater gegen die Besuchsrechtsregelung erhobene Beschwerde wies der Bezirksrat Zürich mit Entscheid vom 22. Oktober 2020 ab, ebenso das Obergericht des Kantons Zürich am 15. Dezember 2020 die dagegen erhobene Beschwerde.

Gegen den obergerichtlichen Entscheid hat der Vater am 1. Februar 2020 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht.

Erwägungen:

1. Der angefochtene Entscheid wurde dem Beschwerdeführer am 17. Dezember 2020 zugestellt. Die 30-tägige Beschwerdefrist von Art. 100 Abs. 1 BGG begann somit am 18. Dezember 2020 zu laufen ( Art. 44 Abs. 1 BGG ) und endete am 16. Januar 2021. Die erst am 1. Februar 2021 der Post übergebene Beschwerde erweist sich als verspätet. Der Vollständigkeit halber ist zu bemerken, auch wenn der Beschwerdeführer sich nicht hierauf beruft, dass die gemäss Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG vom 18. Dezember bis 2. Januar dauernden Gerichtsferien bei vorsorglichen Massnahmen wie der vorliegenden keine Anwendung finden ( Art. 46 Abs. 2 BGG ).

2. Auf verspätete Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten.

3. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 18. Februar 2021

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli