Appeal Inadmissible Due to Missed Deadline and Insufficient Justification
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, a complaint was made to the Swiss Federal Tribunal concerning a divorce proceeding initially ruled on by the Dorneck-Thierstein court, which dissolved the marriage and addressed the ancillary consequences, including child and spousal support. The complainant had previously appealed to the Solothurn Cantonal Court, which dismissed the appeal except for matters that had become moot. Represented by an attorney during the cantonal proceedings, the complainant subsequently filed a complaint with the Federal Tribunal pro se. The complaint was submitted late, beyond the 30-day appeal period after the cantonal court's decision had been communicated to the complainant's attorney. Furthermore, the complaint did not meet the Federal Tribunal's requirements for substantiated reasoning.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Inadmissible Due to Missed Deadline and Insufficient Justification: The complainant had previously appealed to the Solothurn Cantonal Court, which dismissed the appeal except for matters that had become moot. Represented by an attorney during the cantonal proceedings, the complainant subsequently filed a complaint with the Federal Tribunal pro se. The complaint was submitted late, beyond the 30-day appeal period after the cantonal court's decision had been communicated to the complainant's attorney. Furthermore, the complaint did not meet the Federal Tribunal's requirements for substantiated reasoning.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was declared inadmissible and not entered upon using the simplified procedure based on this article.
The decision waived the imposition of court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_934/2018
Urteil vom 15. November 2018
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Zingg.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
B.________,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Ehescheidung,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Solothurn, Zivilkammer, vom 10. September 2018 (ZKBER.2018.43).
Erwägungen:
1. Mit Urteil vom 12. Januar 2018 schied das Richteramt Dorneck-Thierstein die Ehe der Parteien und regelte die Nebenfolgen der Scheidung. In Bezug auf die Regelung des Kindes- und nachehelichen Unterhalts erhob der Beschwerdeführer Berufung an das Obergericht des Kantons Solothurn. Mit Urteil vom 10. September 2018 wies das Obergericht die Berufung ab, soweit sie nicht gegenstandslos geworden war. Im kantonalen Verfahren wurde der Beschwerdeführer durch Advokatin C.________ vertreten.
Mit Eingabe vom 13. November 2018 (Postaufgabe) hat sich der Beschwerdeführer, nunmehr ohne anwaltliche Vertretung, an das Bundesgericht gewandt.
2. Ausweislich des Track & Trace-Auszugs der Schweizerischen Post ist das obergerichtliche Urteil der Anwältin des Beschwerdeführers am 12. September 2018 zugestellt worden. Die dreissigtägige Beschwerdefrist von Art. 100 Abs. 1 BGG begann demnach am 13. September 2018 zu laufen und ist am Freitag, 12. Oktober 2018, abgelaufen. Die am 13. November 2018 der Post übergebene Beschwerde ist folglich verspätet ( Art. 48 Abs. 1 BGG ).
Im Übrigen würde die Eingabe auch den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht genügen. Der Beschwerdeführer äussert in allgemeiner Weise Kritik am Scheidungsurteil und am Verfahren, und zwar auch zu Punkten, die vor Obergericht nicht mehr umstritten waren. Mit den Erwägungen des obergerichtlichen Urteils setzt er sich nicht im Einzelnen auseinander.
Die Beschwerde ist damit offensichtlich unzulässig. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ).
3. Auf die Erhebung von Gerichtskosten ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. November 2018
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Zingg