Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Free Legal Aid Due to Untimely Filing in Matrimonial Protection Proceedings
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint concerning the refusal of free legal representation in a divorce protection procedure, following a decision made by a cantonal court. The plaintiff, dissatisfied with the previous decision issued by the cantonal court in December, attempted to appeal this decision. However, the appeal was submitted after the statutory deadline, rendering it inadmissible. Consequently, the requests for legal aid for both the appeal and subsequent federal proceedings were denied due to the lack of merit and timeliness. The tribunal also imposed court costs on the plaintiff.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 46 Abs. 1 lit. c BGG, Art. 98 BGG, Art. 46 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Free Legal Aid Due to Untimely Filing in Matrimonial Protection Proceedings: The plaintiff, dissatisfied with the previous decision issued by the cantonal court in December, attempted to appeal this decision. However, the appeal was submitted after the statutory deadline, rendering it inadmissible. Consequently, the requests for legal aid for both the appeal and subsequent federal proceedings were denied due to the lack of merit and timeliness. The tribunal also imposed court costs on the plaintiff.
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KI-generiertThis provision is cited in the context of applying the simplified procedure for refusal to enter upon the appeal.
This provision is cited in the dispositive (Point 2 implicitly via the refusal in the reasoning) to deny the request for free legal aid due to the lack of prospect of success.
This provision is cited in the dispositive (Point 3) to order the unsuccessful appellant to pay the court costs.
This provision is cited in the dispositive to state that the appeal under these articles will not be entertained.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_93/2016
Urteil vom 4. Februar 2016
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch Rechtsanwältin Katja Nikolova Hiller,
Beschwerdeführer,
gegen
Kantonsgericht Schaffhausen,
Obergericht des Kantons Schaffhausen.
Gegenstand
Unentgeltliche Rechtspflege (Eheschutzverfahren),
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG und subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 18. Dezember 2015 des Obergerichts des Kantons Schaffhausen.
Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG sowie subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 18. Dezember 2015 des Obergerichts des Kantons Schaffhausen, das eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen eine kantonsgerichtliche Verfügung u.a. betreffend Verweigerung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung im Eheschutzverfahren ebenso abgewiesen hat wie das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege im obergerichtlichen Beschwerdeverfahren,
in das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren,
in Erwägung,
dass sowohl die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG wie auch die Verfassungsbeschwerde innert 30 Tagen nach der Eröffnung des kantonalen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post zu übergeben sind (Art. 100 Abs. 1, 48 Abs. 1 BGG),
dass der Friststillstand gemäss Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG in Fällen wie dem vorliegenden, wo sich die Beschwerden gegen einen im Rahmen eines Verfahrens betreffend Eheschutz und damit vorsorgliche Massnahmen ergangenen Entscheid ( Art. 98 BGG ) richten, kraft der ausdrücklichen Vorschrift des Art. 46 Abs. 2 BGG nicht gilt,
dass der Entscheid des Obergerichts vom 18. Dezember 2015 der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers am 29. Dezember 2015 eröffnet worden ist,
dass der Beschwerdeführer die Beschwerden an das Bundesgericht erst am 2. Februar 2016 und damit nach Ablauf der Beschwerdefrist (Donnerstag, den 28. Januar 2016) der Post übergeben hat,
dass sich somit die Beschwerden als verspätet und daher als offensichtlich unzulässig erweisen, weshalb darauf im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG bzw. Art. 117/108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege (einschliesslich Rechtsvertretung) in Anbetracht der Aussichtslosigkeit der Beschwerden nicht gewährt werden kann ( Art. 64 Abs. 1 BGG ),
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ) und keine Parteientschädigung zugesprochen erhält,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG bzw. Art. 117/108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG und die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (einschliesslich Rechtsvertretung) wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dem Beschwerdeführer wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
5. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer sowie dem Kantonsgericht Schaffhausen und dem Obergericht des Kantons Schaffhausen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 4. Februar 2016
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Füllemann