Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_925/2018 KI-generiert

Appeal on Psychiatric Placement Lacking Signature and Substantiation

Geschäftsnummer 5A_925/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

On October 6, 2018, an individual, referred to as A.________, was involuntarily placed in a psychiatric facility following a medical order by Dr. B.________. A.________ contested this placement by filing a complaint, which was subsequently dismissed by the Obergericht des Kantons Bern, a court responsible for child and adult protection matters, on October 15, 2018. On October 29, 2018, A.________ attempted to appeal this decision by sending a fax to the Obergericht, merely stating the intent to appeal without providing the required reasoning or personal signature. The Obergericht forwarded this fax to the Swiss Federal Tribunal, which was tasked with addressing the complaint's admissibility.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 5 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal on Psychiatric Placement Lacking Signature and Substantiation: B.________. A.________ contested this placement by filing a complaint, which was subsequently dismissed by the Obergericht des Kantons Bern, a court responsible for child and adult protection matters, on October 15, 2018. On October 29, 2018, A.________ attempted to appeal this decision by sending a fax to the Obergericht, merely stating the intent to appeal without providing the required reasoning or personal signature. The Obergericht forwarded this fax to the Swiss Federal Tribunal, which was tasked with addressing the complaint's admissibility.

Schlagwörter

KI-generiert
Fürsorgerische Unterbringung fehlende Unterschrift medizinische Überprüfung Beschwerdelegitimation Rechtsgutachten substantiierte Begründung Einrede der Verfassungswidrigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to justify the decision not to enter upon the appeal (non-entrée en matière) by the President acting as a single judge.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to waive the collection of court costs.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_925/2018

Urteil vom 16. November 2018

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter von Werdt, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

B.________.

Gegenstand

Fürsorgerische Unterbringung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, vom 15. Oktober 2018 (KES 18 727).

Sachverhalt:

Am 6. Oktober 2018 wurde A.________ von Dr. med. B.________ mittels ärztlicher Einweisung im Psychiatriezentrum C.________ fürsorgerisch untergebracht.

Mit Entscheid vom 15. Oktober 2018 wies das Obergericht des Kantons Bern die hiergegen erhobene Beschwerde ab.

Am 29. Oktober 2018 schickte A.________ dem Obergericht Bern einen Fax mit dem Text "Hiermit lege ich Rekurs ein gegen das Urteil vom 15. Oktober 2018". Mit Schreiben vom 9. November 2018 leitete das Obergericht den ausgedruckten Fax an das Bundesgericht weiter.

Erwägungen:

1. Ob es bei dieser Ausgangslage und angesichts der nachfolgenden Ausführungen nicht näher gelegen hätte, wenn das Obergericht der Beschwerdeführerin einen kurzen Brief geschrieben hätte, sei dahingestellt.

Jedenfalls sind Fax-Eingaben ungenügend, weil sie keine Unterschrift im Sinn von Art. 42 Abs. 1 BGG enthalten. Eine auf Art. 42 Abs. 5 BGG gestützte Aufforderung an die Beschwerdeführerin zur Mängelbehebung durch persönliche Unterzeichnung erübrigt sich jedoch, weil es der Beschwerde ohnehin an jeglicher Begründung fehlt.

Die Beschwerde hat nämlich eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ).

Im Übrigen wäre nicht ersichtlich, inwiefern der umfassend begründete angefochtene Entscheid gegen Recht verstossen könnte.

2. Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde nicht einzutreten, wobei der Präsident als Einzelrichter entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

3. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, B.________ und dem Obergericht des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 16. November 2018

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: von Werdt

Der Gerichtsschreiber: Möckli