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5A_925/2014 KI-generiert

Appeal Inadmissible: Interlocutory Judgment on Guardianship Authority Decision

Geschäftsnummer 5A_925/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint against a decision made by a child and adult protection authority regarding the conclusion of a guardianship arrangement, which included a report and financial settlement. The complaint was filed after an appellate court in the Thurgau canton partially upheld the initial complaint, leading to the annulment of a prior decision concerning the approval of reports and compensation for guardians, and the matter was sent back for reevaluation. The appeal to the Swiss Federal Tribunal raises questions about the admissibility of challenging an interim decision, specifically concerning whether the appellant demonstrated that the decision could cause irreparable legal harm that could not be fully remedied by a favorable final ruling. Ultimately, the appeal was declared inadmissible due to failure to substantiate criteria for an interim decision's independent challenge, as well as not meeting necessary justification requirements.

Legislator-Regeste

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Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Appeal Inadmissible: Interlocutory Judgment on Guardianship Authority Decision: The complaint was filed after an appellate court in the Thurgau canton partially upheld the initial complaint, leading to the annulment of a prior decision concerning the approval of reports and compensation for guardians, and the matter was sent back for reevaluation. The appeal to the Swiss Federal Tribunal raises questions about the admissibility of challenging an interim decision, specifically concerning whether the appellant demonstrated that the decision could cause irreparable legal harm that could not be fully remedied by a favorable final ruling. Ultimately, the appeal was declared inadmissible due to failure to substantiate criteria for an interim decision's independent challenge, as well as not meeting necessary justification requirements.

Schlagwörter

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Zwischenentscheid Vormundschaftsbehörde gesetzliche Vertretung Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Kündigungsschutz Urteilsvorschlag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was dismissed (no entry) because it concerned an interlocutory decision for which the conditions of appeal were not met, as specified in this article.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The losing party (appellant) was ordered to bear the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_925/2014

Urteil vom 25. November 2014

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter von Werdt, Präsident,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB U.________ .

Gegenstand

Beistandschaft (Schlussbericht und Schlussrechnung),

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 6. Oktober 2014 des Obergerichts des Kantons Thurgau.

Nach Einsicht

in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 6. Oktober 2014 des Obergerichts des Kantons Thurgau, das (in teilweiser Gutheissung einer Beschwerde des Beschwerdeführers) einen (durch ein Mitglied der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde gefällten) Entscheid (betreffend die Genehmigung von Schlussberichten und Schlussrechnungen einer Vertretungsbeistandschaft über die Mutter des Beschwerdeführers, die Aufhebung dieser Beistandschaft, die Entlassung der Beistände und deren Entschädigung) aufgehoben und die Sache zu neuem Entscheid (durch die Kollegialbehörde) an die Vorinstanz zurückgewiesen hat,

in Erwägung,

dass sich die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen einen Rückweisungsentscheid und damit einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG richtet ( BGE 135 III 329 E. 1.2 S. 331),

dass Beschwerden nach Art. 72 ff. BGG gegen solche Entscheide (vom hier nicht gegebenen Fall des Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG abgesehen) nur zulässig sind, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur ( BGE 133 III 629 E. 2.3.1 S. 632) bewirken können ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ),

dass im vorliegenden Fall vom Beschwerdeführer (entgegen BGE 133 III loc.cit.) nicht dargetan wird, inwiefern ihm durch den Rückweisungsentscheid ein Nachteil drohen könnte, der sich im weiteren Verfahren durch einen für den Beschwerdeführer günstigen Endentscheid nicht mehr oder nicht mehr vollständig beheben liesse ( BGE 134 III 188 E. 2.1 S. 190),

dass somit auf die - mangels Darlegung der Voraussetzungen der selbstständigen Anfechtbarkeit des Zwischenentscheids offensichtlich unzulässige - Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,

dass im Übrigen die Beschwerde auch deshalb unzulässig wäre, weil sie den Begründungsanforderungen der Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG in keiner Weise entspricht,

dass mit dem Beschwerdeentscheid die Verfahrensanträge des Beschwerdeführers gegenstandslos werden,

dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ) und keine Parteientschädigung zugesprochen erhält,

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dem Beschwerdeführer wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde U.________ und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 25. November 2014

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: von Werdt

Der Gerichtsschreiber: Füllemann