Expired Medical Placement Appeal Inadmissible
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who has been placed under representative guardianship for the management of income and assets since May 2, 2023. On October 13, 2023, a psychiatrist ordered the individual's involuntary placement due to systematic delusions and neglect. The complaint against this decision was dismissed by the Child and Adult Protection Authority of Münchwilen following an expert assessment and hearing. The Obergericht of the Canton of Thurgau dismissed the subsequent appeal on November 6, 2023. The individual then filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on December 7, 2023.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 429 Abs. 1 BGG, Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Expired Medical Placement Appeal Inadmissible: On October 13, 2023, a psychiatrist ordered the individual's involuntary placement due to systematic delusions and neglect. The complaint against this decision was dismissed by the Child and Adult Protection Authority of Münchwilen following an expert assessment and hearing. The Obergericht of the Canton of Thurgau dismissed the subsequent appeal on November 6, 2023. The individual then filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on December 7, 2023.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was deemed manifestly inadmissible, leading to a decision by the President in simplified procedure based on this article.
The court decided to waive the levying of judicial costs based on this provision.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_923/2023
Urteil vom 12. Dezember 2023
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Münchwilen, Wilerstrasse 19, 8370 Sirnach.
Gegenstand
Fürsorgerische Unterbringung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 6. November 2023 (KES.2023.56).
Sachverhalt:
Für den Beschwerdeführer besteht seit 2. Mai 2023 eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung. Am 13. Oktober 2023 verfügte Dr. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, die fürsorgerische Unterbringung des Beschwerdeführers zufolge systematischen Wahns und Verwahrlosung. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies die KESB Münchwilen nach Einholung eines Gutachtens und Durchführung einer Verhandlung ab. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 6. November 2023 ab, soweit es darauf eintrat. Mit Beschwerde vom 5. Dezember 2023 (Postaufgabe: 7. Dezember 2023) wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht.
Erwägungen:
1. Die ärztliche fürsorgerische Unterbringung ist für längstens sechs Wochen möglich ( Art. 429 Abs. 1 BGG ) und diese Frist war bereits bei Einreichung der Beschwerde abgelaufen, weshalb es diesbezüglich schon im Einreichungszeitpunkt an einem schutzwürdigen Interesse gemäss Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG fehlte und deshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten ist ( BGE 136 III 497 E. 2.1; 140 III 92 E. 2 und 3). Soweit sich der Beschwerdeführer noch in der Klinik befindet, beruht dies nunmehr auf einer Unterbringung durch die KESB, welche ihrerseits einem Rechtsmittelzug unterliegt.
2. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unzulässig, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ).
3. Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der KESB Münchwilen und dem Obergericht des Kantons Thurgau mitgeteilt.
Lausanne, 12. Dezember 2023
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli