Appeal Regarding Termination of Placement Proceedings Upheld
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involved an individual challenging their forced placement in care facilities. This person had been hospitalized 45 times and had previously had ten appeals rejected by the upper court. During a hearing at the Bernese Court for Child and Adult Protection, the individual initially withdrew their appeal, leading to the case being dismissed. Later, they filed a submission with the Swiss Federal Tribunal seeking immediate release from the compulsory measure and intended to accuse several doctors. However, the appeal did not address the dismissal of the previous case or demonstrate any legal violation related to it. Consequently, the Federal Tribunal decided not to proceed with the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG; Appeal Regarding Termination of Placement Proceedings Upheld: This person had been hospitalized 45 times and had previously had ten appeals rejected by the upper court. During a hearing at the Bernese Court for Child and Adult Protection, the individual initially withdrew their appeal, leading to the case being dismissed. Later, they filed a submission with the Swiss Federal Tribunal seeking immediate release from the compulsory measure and intended to accuse several doctors. However, the appeal did not address the dismissal of the previous case or demonstrate any legal violation related to it. Consequently, the Federal Tribunal decided not to proceed with the appeal.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not heard due to being inadmissible under the simplified procedure.
The court decided to waive the collection of court fees due to the specific circumstances of the case.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_918/2019
Urteil vom 20. November 2019
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, als Einzelrichterin,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
B.________.
Gegenstand
Fürsorgerische Unterbringung,
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, vom 9. August 2019 (KES 19 580).
Sachverhalt:
A.________ ist fürsorgerisch untergebracht. Im Rahmen des Rechtsmittelverfahrens zog er an der mündlichen Verhandlung vor dem Obergericht des Kantons Bern seine Beschwerde zurück, worauf das Verfahren gleichentags mit Verfügung vom 9. August 2019 abgeschrieben wurde.
Mit Eingabe vom 13. November 2019 wendet sich A.________ an das Bundesgericht mit den Anliegen, sofort von der Massnahme befreit zu werden. Ferner will er eine ganze Reihe von (näher bezeichneten) Ärzten anklagen.
Erwägungen:
1. Der Beschwerdeführer schildert seine stationären Aufenthalte und bringt vor, er sei schon 45 Mal in der UPD hospitalisiert gewesen und vom Obergericht seien in den letzten Jahren schon zehn Rekurse abgewiesen worden. Es gehe insgesamt um Justizirrtum.
2. Gegenstand der angefochtenen Verfügung ist die Verfahrensabschreibung zufolge Rückzuges der Beschwerde. Zu diesem Thema äussert sich der Beschwerdeführer nicht; insbesondere wird in diesem Kontext keine Rechtsverletzung aufgezeigt (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG ). Andere Themen können im Rahmen der vorliegenden Beschwerde nicht diskutiert werden, namentlich auch nicht die fürsorgerische Unterbringung als solche.
3. Auf die Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht einzutreten.
4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt die Einzelrichterin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, B.________ und dem Obergericht des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 20. November 2019
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Einzelrichterin: Escher
Der Gerichtsschreiber: Möckli