Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_915/2017 KI-generiert

Wage Garnishment Appeal Inadmissibility Due to Procedural Deficiencies

Geschäftsnummer 5A_915/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In a case involving a garnishment procedure, the relevant authorities initiated a wage garnishment against an individual, which was officially delivered on June 30, 2017. Following this, the individual requested a recalculation of their minimum subsistence level on July 2, 2017. However, on October 27, 2017, the cantonal court dismissed the individual's appeal. Subsequently, on November 16, 2017, the individual appealed to the Federal Court but failed to comply with procedural requirements, including not signing the appeal and not paying the required advance court fees. As a result, the court found the appeal to be defective and unadmissible.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 5 BGG, Art. 62 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Wage Garnishment Appeal Inadmissibility Due to Procedural Deficiencies: Following this, the individual requested a recalculation of their minimum subsistence level on July 2, 2017. However, on October 27, 2017, the cantonal court dismissed the individual's appeal. Subsequently, on November 16, 2017, the individual appealed to the Federal Court but failed to comply with procedural requirements, including not signing the appeal and not paying the required advance court fees. As a result, the court found the appeal to be defective and unadmissible.

Schlagwörter

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Lohnpfändung Prozessvoraussetzung Zahlungsbefehl Minimallohn Kostenvorschuss Lohnkosten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was not admitted in the simplified procedure due to formal defects (missing signature and cost deposit).

Art. 66 Abs. 1 BGG

The President decided to waive the levying of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_915/2017

Urteil vom 22. Dezember 2017

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Betreibungsamt Bern-Mittelland, Dienststelle Mittelland.

Gegenstand

Lohnpfändung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen, vom 27. Oktober 2017 (ABS 17 232).

Erwägungen:

1. Im Pfändungsverfahren Nr. xxx gegen den Beschwerdeführer verfügte das Betreibungsamt Bern-Mittelland, Dienststelle Mittelland, eine Lohnpfändung. Die Pfändungsurkunde wurde dem Beschwerdeführer am 30. Juni 2017 zugestellt.

Mit Beschwerde vom 2. Juli 2017 verlangte der Beschwerdeführer eine Neuberechnung seines Existenzminimums. Mit Entscheid vom 27. Oktober 2017 wies das Obergericht des Kantons Bern die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.

Am 16. November 2017 (Postaufgabe) hat der Beschwerdeführer gegen diesen Entscheid Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. Mit Verfügungen vom 17. November 2017 hat das Bundesgericht dem Beschwerdeführer Frist angesetzt, um die nicht unterzeichnete Beschwerdeeigenhändig zu unterschreiben ( Art. 42 Abs. 5 BGG ) und um einen Kostenvorschuss von Fr. 100.-- einzubezahlen ( Art. 62 BGG ). Der Beschwerdeführer hat beide Verfügungen, die mit separaten Gerichtsurkunden versandt worden sind, nicht abgeholt. Auch die beiden Verfügungen vom 4. Dezember 2017, mit denen dem Beschwerdeführer Nachfrist zur Unterzeichnung der Beschwerde und zur Leistung des Kostenvorschusses ( Art. 62 Abs. 3 BGG ) angesetzt worden ist, hat der Beschwerdeführer nicht abgeholt.

Aufgrund der fehlenden eigenhändigen Unterschrift und der fehlenden rechtzeitigen Bezahlung des Kostenvorschusses erweist sich die Beschwerde als mangelhaft und offensichtlich unzulässig. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG durch das präsidierende Mitglied nicht einzutreten.

2. Es rechtfertigt sich, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Obergericht des Kantons Bern, Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. Dezember 2017

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Zingg