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5A_903/2014 KI-generiert

Involuntary Psychiatric Placement Under Civil Law: Appeal Dismissed for Failure to State Grounds Under Article 108(1)(b) BGG

Geschäftsnummer 5A_903/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court declined to enter into the merits of the appellant’s appeal and dismissed it, upholding the lower court’s decision that the appellant’s involuntary placement in a psychiatric clinic remains in force. The case concerned a civil-law placement measure under Article 426(1) of the Swiss Civil Code, challenged after the appellant was transferred to a psychiatric clinic. The Court found that the appeal lacked the required legal reasoning, as the appellant failed to substantiate how the lower court’s ruling violated federal or constitutional law. The lower court had based its decision on a psychiatric report and hearing, concluding that the appellant, lacking insight into her illness, required compulsory inpatient medication to prevent danger to herself and others. The appeal was dismissed under Article 108(1)(b) of the Federal Supreme Court Act for insufficient grounds, and no court costs were imposed.

Legislator-Regeste

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Art. 426 Abs. 1 ZGB, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Involuntary Psychiatric Placement Under Civil Law: Appeal Dismissed for Failure to State Grounds Under Article 108(1)(b) BGG: The case concerned a civil-law placement measure under Article 426(1) of the Swiss Civil Code, challenged after the appellant was transferred to a psychiatric clinic. The Court found that the appeal lacked the required legal reasoning, as the appellant failed to substantiate how the lower court’s ruling violated federal or constitutional law. The lower court had based its decision on a psychiatric report and hearing, concluding that the appellant, lacking insight into her illness, required compulsory inpatient medication to prevent danger to herself and others. The appeal was dismissed under Article 108(1)(b) of the Federal Supreme Court Act for insufficient grounds, and no court costs were imposed.

Schlagwörter

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psychiatrische Behandlung Zwangsmedikation Anstaltsaufenthalt verfassungsmässige Anforderung gesetzlicher Anspruch fürsorgerische Unterbringung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Procedural basis for not entering into the appeal due to insufficient grounds.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_903/2014

Urteil vom 19. November 2014

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter von Werdt, Präsident,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde U.________ .

Gegenstand

Fürsorgerische Unterbringung,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 5. November 2014 des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn.

Nach Einsicht

in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 5. November 2014 des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn, das eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen die (gestützt auf Art. 426 Abs. 1 ZGB angeordnete) Verlegung in die Psychiatrische Klinik V.________ abgewiesen hat,

in Erwägung,

dass das Verwaltungsgericht (nach Anhörung der Beschwerdeführerin und auf Grund eines psychiatrischen Gutachtens) erwog, die an ... leidende, in keiner Weise krankheitseinsichtige Beschwerdeführerin bedürfe zwingend der stationären medikamentösen Behandlung, weil sie bei sofortiger Entlassung die Medikamente nicht mehr einnehmen und dadurch sowohl sich selbst wie auch andere gefährden würde,

dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind ( Art. 106 Abs. 2 BGG ),

dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht rechtsgenüglich auf die verwaltungsgerichtlichen Erwägungeneingeht,

dass sie erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 5. November 2014 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,

dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass keine Gerichtskosten erhoben werden,

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde U.________ und dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 19. November 2014

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: von Werdt

Der Gerichtsschreiber: Füllemann