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5A_902/2013 KI-generiert

Adult guardianship replacement by representation guardianship; federal appeal inadmissible for lack of final cantonal instance (Art. 75 BGG).

Geschäftsnummer 5A_902/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court declined to enter into the merits of the appellant's appeal and dismissed it as inadmissible, leaving the lower chamber's decision in force. The appellant had challenged a decision of the Child and Adult Protection Authority (KESB) Oberaargau, which had replaced a comprehensive guardianship with a representation guardianship including asset management under Art. 394 para. 1 and Art. 395 para. 1 of the Swiss Civil Code (ZGB). The Court held that the appeal, brought under Art. 72 ff. of the Federal Supreme Court Act (BGG), was not admissible because the contested decision was not a final cantonal instance decision as required by Art. 75 para. 1 BGG; instead, the appellant could still file an ordinary appeal under Art. 450 ff. ZGB to the higher cantonal court (Obergericht of the Canton of Bern). No court costs were imposed.

Legislator-Regeste

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Art. 394 Abs. 1 ZGB, Art. 395 Abs. 1 ZGB, Art. 75 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Adult guardianship replacement by representation guardianship; federal appeal inadmissible for lack of final cantonal instance (Art. 75 BGG): The appellant had challenged a decision of the Child and Adult Protection Authority (KESB) Oberaargau, which had replaced a comprehensive guardianship with a representation guardianship including asset management under Art. 394 para. 1 and Art. 395 para. 1 of the Swiss Civil Code (ZGB). The Court held that the appeal, brought under Art. 72 ff. of the Federal Supreme Court Act (BGG), was not admissible because the contested decision was not a final cantonal instance decision as required by Art. 75 para. 1 BGG; instead, the appellant could still file an ordinary appeal under Art. 450 ff. ZGB to the higher cantonal court (Obergericht of the Canton of Bern). No court costs were imposed.

Schlagwörter

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vormundschaftliche Angelegenheit Erwachsenenschutzbehörde Kindeswohlgefährdung Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Untätigkeitsklage Kindesunterhalt

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Applied to declare the appeal inadmissible in the simplified procedure.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_902/2013

Urteil vom 2. Dezember 2013

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter von Werdt, Präsident,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Regionale Sozialdienste Y.________ .

Gegenstand

Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung ( Art. 394 Abs. 1 ZGB i.V.m. Art. 395 Abs. 1 ZGB ),

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Kammerentscheid vom 26. November 2013 der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Oberaargau.

Nach Einsicht

in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Kammerentscheid vom 26. November 2013 der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Oberaargau, welche die umfassende Beistandschaft über die Beschwerdeführerin aufgehoben und stattdessen für diese eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung (nach Art. 394 Abs. 1 ZGB i.V.m. Art. 395 Abs. 1 ZGB ) angeordnet hat,

in Erwägung,

dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide offen steht ( Art. 75 Abs. 1 BGG ),

dass sich die vorliegende Beschwerde nicht gegen einen solchen Entscheid richtet,

dass nämlich - wie auch aus der kantonalen Rechtsmittelbelehrung hervorgeht - gegen den Kammerentscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Oberaargau das Rechtsmittel der Beschwerde gemäss Art. 450 ff. ZGB an das Obergericht des Kantons Bern (Kindes- und Erwachsenenschutzgericht) erhoben werden kann,

dass somit auf die - nicht gegen einen letztinstanzlichen kantonalen Entscheid gerichtete und damit offensichtlich unzulässige - Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,

dass keine Gerichtskosten erhoben werden,

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Oberaargau und den Regionalen Sozialdiensten Y.________ schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. Dezember 2013

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: von Werdt

Der Gerichtsschreiber: Füllemann