Appeal of Involuntary Commitment Dismissed as Moot
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint concerning the involuntary placement of an individual in a psychiatric clinic. The complaint was directed towards a decision made by the court in Graubünden, which addressed the issue of the individual's guardianship placement. The court concluded that the placement had been lifted prior to the hearing, rendering the complaint moot and consequently dismissed it as such. The individual made further claims related to the police's actions during the hospitalization and sought compensation, which the court deemed irrelevant to the main issue at hand and outside its jurisdiction. The complaint ultimately lacked sufficient legal justification and failed to meet the necessary requirements for review.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG; Appeal of Involuntary Commitment Dismissed as Moot: The complaint was directed towards a decision made by the court in Graubünden, which addressed the issue of the individual's guardianship placement. The court concluded that the placement had been lifted prior to the hearing, rendering the complaint moot and consequently dismissed it as such. The individual made further claims related to the police's actions during the hospitalization and sought compensation, which the court deemed irrelevant to the main issue at hand and outside its jurisdiction. The complaint ultimately lacked sufficient legal justification and failed to meet the necessary requirements for review.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited as the procedural consequence for failing to provide a proper statement of grounds in the appeal.
The appeal was not admitted because it was manifestly inadmissible and lacked sufficient reasoning.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_895/2015
Urteil vom 10. November 2015
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Psychiatrische Klinik B.________.
Gegenstand
Fürsorgerische Unterbringung,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen die Verfügung vom 9. Oktober 2015 des Kantonsgerichts von Graubünden (I. Zivilkammer).
Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen die Verfügung vom 9. Oktober 2015 des Kantonsgerichts von Graubünden, das ein Beschwerdeverfahren (betreffend fürsorgerische Unterbringung) als gegenstandslos geworden am Geschäftsverzeichnis abgeschrieben hat,
in Erwägung,
dass das Kantonsgericht erwog, die am 23. September 2015 gegenüber dem Beschwerdeführer angeordnete fürsorgerische Unterbringung sei gemäss Mitteilung der Klinik vom 7. Oktober 2015 aufgehoben worden, weshalb die Beschwerde als gegenstandslos geworden abzuschreiben sei,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG von vornherein unzulässig ist, soweit der Beschwerdeführer Anträge stellt und Rügen erhebt, die über den Gegenstand der (im vorliegenden Verfahren allein anfechtbaren) Verfügung des Kantonsgerichts vom 9. Oktober 2015 hinausgehen,
dass dies namentlich für die Beschwerdevorbringen gilt, womit der Beschwerdeführer das Vorgehen der Polizei anlässlich seiner Einweisung beanstandet sowie Schadenersatz und Genugtuung fordert, zumal für die Beurteilung der letztgenannten Ansprüche die kantonalen Gerichte zuständig sind,
dass sodann die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind ( Art. 106 Abs. 2 BGG ),
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht, soweit sich diese überhaupt gegen die Verfügung des Kantonsgerichts vom 9. Oktober 2015 richtet, nicht rechtsgenüglich auf die kantonsgerichtlichen Erwägungen eingeht,
dass er erst recht nicht anhand dieser Erwägungen nach den gesetzlichen Anforderungen aufzeigt, inwiefern die Verfügung vom 9. Oktober 2015 des Kantonsgerichts rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich unzulässige bzw. keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht einzutreten ist,
dass keine Gerichtskosten zu erheben sind,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Psychiatrischen Klinik B.________ und dem Kantonsgericht von Graubünden schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 10. November 2015
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Füllemann