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5A_895/2013 KI-generiert

Inadmissibility of Appeal Due to Missed Deadline in Compulsory Psychiatric Placement Case

Geschäftsnummer 5A_895/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal complaint filed by an individual challenging a decision made by a cantonal administrative court regarding custodial measures. Specifically, the individual contested an earlier ruling related to the protective placement by a guardianship authority. The complaint was submitted to the Federal Court, but it was found to be late, as it was filed after the legal deadline. Despite a request for evidence of an earlier submission, the individual did not provide sufficient proof to establish that the appeal was made within the required timeframe. Consequently, the Federal Court deemed the appeal inadmissible and decided not to consider it further.

Legislator-Regeste

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Art. 48 BGG, Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 1 BGG; Inadmissibility of Appeal Due to Missed Deadline in Compulsory Psychiatric Placement Case: Specifically, the individual contested an earlier ruling related to the protective placement by a guardianship authority. The complaint was submitted to the Federal Court, but it was found to be late, as it was filed after the legal deadline. Despite a request for evidence of an earlier submission, the individual did not provide sufficient proof to establish that the appeal was made within the required timeframe. Consequently, the Federal Court deemed the appeal inadmissible and decided not to consider it further.

Schlagwörter

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Fristversäumnis Verspätungsausschluss verspätetes Asylgesuch Rechtsverzögerung psychiatrische Arbeitsunfähigkeit verspätete Kündigung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used to rule not to enter upon the appeal because it was filed late (inadmissible).

Art. 47 Abs. 1 BGG

Cited in the reasoning regarding the non-extendability of the deadline, but the final order relies on Art. 108 for non-entry.

Art. 48 Abs. 1 BGG

Cited in the reasoning regarding the deadline, but the final order relies on Art. 108 for non-entry.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_895/2013

Urteil vom 12. Dezember 2013

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter von Werdt, Präsident,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Y.________ .

Gegenstand

Fürsorgerische Unterbringung,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 18. Oktober 2013 des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn.

Nach Einsicht

in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 18. Oktober 2013 des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn,

in Erwägung,

dass Beschwerden nach Art. 72 ff. BGG innert 30 Tagen nach der Eröffnung des kantonalen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post zu übergeben sind (Art. 100 Abs. 1, 48 Abs. 1 BGG),

dass das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 18. Oktober 2013 laut Sendungsinformationen der Post am 23. Oktober 2013 zu Handen der Beschwerdeführerin eröffnet worden ist,

dass die Beschwerde an das Bundesgericht gemäss Poststempel erst am 24. November 2013 und damit nach Ablauf der Beschwerdefrist (Freitag, den 22. November 2013) der Post übergeben worden ist,

dass die Beschwerdeführerin (trotz Aufforderung des Abteilungspräsidenten vom 28. November 2013) den ihr obliegenden Nachweis einer allenfalls früheren Postaufgabe innerhalb der ihr gesetzten Frist nicht erbracht hat, weshalb das Datum des Poststempels als Aufgabedatum gilt ( KATHRIN AMSTUTZ/PETER ARNOLD, in: Basler Kommentar, 2. Auflage 2011, N. 10 zu Art. 48 BGG , S. 563 f.),

dass die gesetzliche Beschwerdefrist nicht erstreckt werden kann ( Art. 47 Abs. 1 BGG ) und die Beschwerdeführerin auch nicht in verständlicher Weise einen Fristwiederherstellungsgrund geltend macht,

dass sich somit die Beschwerde als verspätet und daher als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb darauf im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,

dass keine Gerichtskosten erhoben werden,

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Y.________ und dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 12. Dezember 2013

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: von Werdt

Der Gerichtsschreiber: Füllemann