Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_889/2019 KI-generiert

Involuntary Placement Challenge Upheld and Appeal Rejected

Geschäftsnummer 5A_889/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual, A.________, who has been repeatedly hospitalized in a psychiatric clinic since the 1990s due to diagnosed paranoid schizophrenia. Based on a warning from a general practitioner, the Child and Adult Protection Authority (KESB) of Frauenfeld established a representative guardianship with asset management for A.________ in 2015. On October 10, 2017, A.________ was involuntarily committed for psychiatric care after another medical referral and expert assessment. The commitment was repeatedly extended, and following a reassessment on September 25, 2019, KESB decided on October 10, 2019, to continue the commitment in a residential care center. A.________ appealed this decision, but the Cantonal Court of Thurgau upheld the involuntary commitment on October 22, 2019, while instructing a review after six months. A.________ subsequently filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Involuntary Placement Challenge Upheld and Appeal Rejected: Based on a warning from a general practitioner, the Child and Adult Protection Authority (KESB) of Frauenfeld established a representative guardianship with asset management for A.________ in 2015. On October 10, 2017, A.________ was involuntarily committed for psychiatric care after another medical referral and expert assessment. The commitment was repeatedly extended, and following a reassessment on September 25, 2019, KESB decided on October 10, 2019, to continue the commitment in a residential care center. A.________ appealed this decision, but the Cantonal Court of Thurgau upheld the involuntary commitment on October 22, 2019, while instructing a review after six months. A.________ subsequently filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal.

Schlagwörter

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Fürsorgerische Unterbringung paranoide Schizophrenie fürsorgerische Unterbringung psychiatrische Unterbringung medizinische Notwendigkeit gesetzliche Voraussetzung Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The court decided not to enter a decision on the appeal due to obvious lack of sufficient reasoning, applying the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court refrained from levying court costs based on the specific circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_889/2019

Urteil vom 8. November 2019

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Frauenfeld.

Gegenstand

Fürsorgerische Unterbringung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 22. Oktober 2019 (KES.2019.67).

Sachverhalt:

A.________ war seit den 90er Jahren wiederholt in der Psychiatrischen Klinik B.________ hospitalisiert. Gestützt auf eine Gefährdungsmeldung des Hausarztes errichtete die KESB Frauenfeld im Jahr 2015 eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung.

Am 10. Oktober 2017 wurde er erneut mit ärztlicher Einweisung und sodann gestützt auf ein Fachgutachten durch die KESB zufolge der diagnostizierten paranoiden Schizophrenie fürsorgerisch untergebracht. Im Rahmen der Überprüfung wurde die Unterbringung mehrmals verlängert.

Zwecks weiterer Überprüfung erfolgte am 25. September 2019 eine erneute Begutachtung und gestützt darauf ordnete die KESB mit Entscheid vom 10. Oktober 2019 die Weiterführung der fürsorgerischen Unterbringung im Wohn- und Pflegezentrum C.________ an.

Im Rahmen der hiergegen erhobenen Beschwerde bestätigte das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 22. Oktober 2019 die Weiterführung der fürsorgerischen Unterbringung, wies die KESB indes an, diese nach sechs Monaten wiederum zu überprüfen.

Gegen diesen Entscheid hat A.________ am 7. November 2019 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht.

Erwägungen:

1. Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine Auseinandersetzung mit dessen Begründung erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116).

2. Die Beschwerde besteht aus der Aussage: "Do dämit isch äs ä schriftliche Beschwärdä gägä das was vorfallt gägä mich. Da ganzi isch ä unverschämti Ufwiegelig gägä mini Person." Damit lässt sich keine Rechtsverletzung dartun. Im 19-seitigen Entscheid des Obergerichtes wird der Schwächezustand sowie das selbstgefährdende Verhalten, die jedenfalls noch für die nächsten sechs Monate gegebene Erforderlichkeit der Weiterführung der Unterbringung zur weiteren Stabilisierung des Zustandes und die Eignung der Institution unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten ausführlich behandelt. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz mit dem abweisenden angefochtenen Entscheid Recht verletzt hätte.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der KESB Frauenfeld und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 8. November 2019

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli