Garnishment of real estate in debt collection—appeal inadmissible for lack of substantive reasoning under Article 42 of the Federal Supreme Court Act.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court dismissed the debtor's appeal and did not enter into the merits, ruling that the appeal was inadmissible for lack of sufficient legal reasoning and partly because the relief sought fell outside the scope of the challenged decision. The lower supervisory authority's decision, which had rejected the debtor's complaint against the enforcement of a garnishment of her property in a debt collection proceeding, remains in force. The debtor had failed to attend the garnishment hearing and subsequently contested the seizure of her real estate. The Court held that the appeal contained no substantive argument and merely referenced prior filings, violating the requirement under Article 42 of the Federal Supreme Court Act to provide a concise, reasoned challenge to the lower court's findings. The debtor was ordered to pay court costs of 1,000 Swiss francs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs.1 BGG; Garnishment of real estate in debt collection—appeal inadmissible for lack of substantive reasoning under Article 42 of the Federal Supreme Court Act: The lower supervisory authority's decision, which had rejected the debtor's complaint against the enforcement of a garnishment of her property in a debt collection proceeding, remains in force. The debtor had failed to attend the garnishment hearing and subsequently contested the seizure of her real estate. The Court held that the appeal contained no substantive argument and merely referenced prior filings, violating the requirement under Article 42 of the Federal Supreme Court Act to provide a concise, reasoned challenge to the lower court's findings. The debtor was ordered to pay court costs of 1,000 Swiss francs.
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KI-generiertUsed to decide the case in the simplified procedure for appeals that are manifestly not sufficiently reasoned or unsubstantiated.
Imposed the court costs on the appellant as the losing party.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_886/2020
Urteil vom 26. Oktober 2020
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Betreibungsamt Basel-Landschaft,
Eichenweg 4, 4410 Liestal.
Gegenstand
Pfändungsvollzug,
Beschwerde gegen den Entscheid der Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung und Konkurs Basel-Landschaft vom 13. Oktober 2020 (420 20 195 vo4).
Sachverhalt:
Für die Vorgeschichte kann auf das Urteil 5A_609/2020 vom 4. August 2020 verwiesen werden.
Mit Schreiben vom 5. Juni 2020 wurde A.________ in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Basel-Landschaft die Pfändung auf den 26. Juni 2020 angezeigt. Dieser wohnte sie nicht bei und sie liess sich auch nicht vertreten. Mangels anderweitiger Vermögenswerte wurde die Liegenschaft yyy gepfändet. Davon wurde A.________ mit Schreiben vom 27. August 2020 in Kenntnis gesetzt.
Die gegen den Pfändungsvollzug erhobene Beschwerde wies die Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung und Konkurs Basel-Landschaft mit Entscheid vom 13. Oktober 2020 ab, soweit sie darauf eintrat.
Mit Beschwerde vom 24. Oktober 2020 wendet sich A.________ an das Bundesgericht.
Erwägungen:
1. Soweit Begehren ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes gestellt werden (Akzeptieren des Rechtsvorschlages), kann auf die Beschwerde von vornherein nicht eingetreten werden ( BGE 136 II 457 E. 4.2 S. 462 f.; 136 V 362 E. 3.4.2 S. 365 ; 142 I 155 E. 4.4.2 S. 156).
2. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).
3. Im Sachzusammenhang enthält die Beschwerde ein sinngemäss auf Aufhebung der Pfändung gerichtetes Rechtsbegehren (die Abweisung der Beschwerde durch die Aufsichtsbehörde könne nicht akzeptiert werden und diese sei gutzuheissen), aber keinerlei Begründung. Es wird einzig in pauschal-abstrakter Weise auf die Unterlagen zur kantonalen Beschwerde verwiesen.
4. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde teils als unzulässig und im Übrigen als offensichtlich nicht hinreichend bzw. gänzlich unbegründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG zu entscheiden ist.
5. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs.1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Betreibungsamt Basel-Landschaft und der Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung und Konkurs Basel-Landschaft schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 26. Oktober 2020
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Möckli