Appeal Inadmissible Due to Failure to Meet Federal Review Requirements
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual filed a complaint against a decision made by a civil child and adult protection authority regarding outpatient protective measures. The individual challenged an earlier ruling from the cantonal court, which had deemed the complaint inadmissible due to a lack of clear requests and justification, as well as the expiration of the appeal period. The Supreme Court considered the nature of the complaint, noting that appeals can only be directed against final cantonal decisions and that the complaint lacked the necessary legal foundations and detailed arguments to substantiate claims of legal or constitutional violations. Consequently, the Supreme Court decided not to consider the complaint further.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 437 Abs. 2 ZGB, Art. 33 Abs. 1 lit. a KESG, Art. 75 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Appeal Inadmissible Due to Failure to Meet Federal Review Requirements: The individual challenged an earlier ruling from the cantonal court, which had deemed the complaint inadmissible due to a lack of clear requests and justification, as well as the expiration of the appeal period. The Supreme Court considered the nature of the complaint, noting that appeals can only be directed against final cantonal decisions and that the complaint lacked the necessary legal foundations and detailed arguments to substantiate claims of legal or constitutional violations. Consequently, the Supreme Court decided not to consider the complaint further.
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KI-generiertCited as the basis for applying the simplified procedure.
The appeal was not entertained due to insufficient substantiation and admissibility issues, as explicitly cited in the dispositive.
Although not explicitly cited in the dispositive, the decision states that no court costs are to be levied, which is a procedural outcome often linked to cost provisions, but since the text explicitly states 'Keine Gerichtskosten zu erheben sind' and the dispositive states 'Es werden keine Gerichtskosten erhoben', and no specific cost article is cited in the dispositive, I must adhere strictly to the rule: only include provisions *explicitly cited* in the dispositive. Since no cost article is cited in orders 1, 2, or 3, I will omit it based on the strict instruction.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_886/2015
Urteil vom 9. November 2015
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Burgerliche Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde.
Gegenstand
Ambulante fürsorgerische Massnahmen,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG u.a. gegen den Entscheid vom 8. Oktober 2015 des Obergerichts
des Kantons Bern (Zivilabteilung, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht).
Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG u.a. gegen den Entscheid vom 8. Oktober 2015 des Obergerichts des Kantons Bern, das auf eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen einen Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (betreffend ambulante fürsorgerische Massnahmen nach Art. 437 Abs. 2 ZGB i.V.m. Art. 33 Abs. 1 lit. a KESG) nicht eingetreten ist,
in das Gesuch des Beschwerdeführers um aufschiebende Wirkung für das bundesgerichtliche Verfahren,
in Erwägung,
dass das Obergericht erwog, die Beschwerde des Beschwerdeführers enthalte weder klare Anträge noch eine Begründung, auf die Beschwerde, die wegen Ablaufs der Beschwerdefrist nicht ergänzt werden könne, sei daher nicht einzutreten,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG , die sich nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide richten kann ( Art. 75 Abs. 1 BGG ), von vornherein unzulässig ist, soweit der Beschwerdeführer auch den erstinstanzlichen Entscheid anficht,
dass sodann die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind ( Art. 106 Abs. 2 BGG ), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind ( BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E. 1.4 S. 287 f.),
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht, soweit diese sich überhaupt auch gegen den obergerichtlichen Entscheid richtet, nicht rechtsgenüglich auf die obergerichtlichen Erwägungen eingeht,
dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand der Erwägungen des Obergerichts aufzeigt, inwiefern dessen Entscheid vom 8. Oktober 2015 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich unzulässige bzw. keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht einzutreten ist,
dass mit dem Beschwerdeentscheid das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos wird,
dass keine Gerichtskosten zu erheben sind,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der burgerlichen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 9. November 2015
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Füllemann