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5A_882/2020 KI-generiert

Appeal Against Involuntary Psychiatric Placement - Untimely Filing and Insufficient Justification

Geschäftsnummer 5A_882/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual was placed in a clinic for protective custody under the order of a doctor on July 22, 2020. The Child and Adult Protection Authority extended this placement on August 5, 2020. The individual filed a complaint against this decision, which was dismissed by the Graubünden Cantonal Court on August 24, 2020. The individual then lodged an appeal to the Swiss Federal Tribunal on October 22, 2020, arguing against the continuation of custody, but the appeal was filed past the 30-day deadline, rendering it inadmissible. Additionally, the appeal lacked sufficient justification to challenge the initial decision effectively, which was based on the person's state of health and potential self-harm risks.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG; Appeal Against Involuntary Psychiatric Placement - Untimely Filing and Insufficient Justification: The Child and Adult Protection Authority extended this placement on August 5, 2020. The individual filed a complaint against this decision, which was dismissed by the Graubünden Cantonal Court on August 24, 2020. The individual then lodged an appeal to the Swiss Federal Tribunal on October 22, 2020, arguing against the continuation of custody, but the appeal was filed past the 30-day deadline, rendering it inadmissible. Additionally, the appeal lacked sufficient justification to challenge the initial decision effectively, which was based on the person's state of health and potential self-harm risks.

Schlagwörter

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Fürsorgerische Unterbringung psychiatrische Störungen verspätete Einreichung Anstaltsaufenthalt fürsorgerische Unterbringung Unschuldsvermutung verspätetes Asylgesuch

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

The appeal was dismissed by simplified procedure based on these provisions.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The Tribunal decided to waive the collection of court costs based on this provision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_882/2020

Urteil vom 26. Oktober 2020

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde U.________,

Gegenstand

Fürsorgerische Unterbringung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts von Graubünden, I. Zivilkammer, vom 24. August 2020 (ZK1 20 112).

Sachverhalt:

A.________ wurde von Dr. med. B.________ am 22. Juli 2020 in der Klinik V.________ fürsorgerisch untergebracht. Mit Entscheid vom 5. August 2020 ordnete die KESB U.________ die Fortsetzung der fürsorgerischen Unterbringung an. Mit Entscheid vom 24. August 2020 wies das Kantonsgericht von Graubünden die hiergegen erhobene Beschwerde ab. Dagegen hat A.________ am 22. Oktober 2020 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht.

Erwägungen:

1. Der angefochtene Entscheid wurde dem Beschwerdeführer am 1. September 2020 zugestellt. Die 30-tägige Beschwerdefrist ( Art. 100 Abs. 1 BGG ) begann somit am 2. September 2020 zu laufen ( Art. 44 Abs. 1 BGG ) und endete am 1. Oktober 2020. Die erst am 22. Oktober 2020 erhobene Beschwerde erweist sich somit als verspätet und es kann auf sie nicht eingetreten werden.

2. Im Übrigen würde die Beschwerde den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht ansatzweise genügen. Soweit die Eingabe leserlich und inhaltlich nachvollziehbar ist, wird sinngemäss geltend gemacht, es bestehe die Unschuldsvermutung. Eine auch nur ansatzweise Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid, in welchem der Schwächezustand (paranoide Schizophrenie) sowie das selbstgefährdende Verhalten, die Erforderlichkeit der Unterbringung und die Eignung der Klinik unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten dargestellt sind, erfolgt nicht.

3. Nach dem Gesagten ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten.

4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der KESB U.________ und dem Kantonsgericht von Graubünden, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 26. Oktober 2020

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli