Inadmissibility of General Grievance Submission Against Psychiatric Facility and State Actors
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Tribunal reviewed a case involving an individual who was involuntarily committed to a clinic for the 15th time by an emergency psychiatrist in June 2021. The individual subsequently filed a complaint against the clinic, the police, and emergency services, alleging human rights abuses, falsification of voting documents, and broader accusations against the political system, including insurance exploitation and systemic flaws. The Tribunal noted that there was no pending or decided case involving these issues brought before the Higher Court of the Canton of Zurich, and emphasized that it can only address appeals against final decisions by cantonal instances within specified periods, which were not met in this case.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 75 Abs. 1 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Inadmissibility of General Grievance Submission Against Psychiatric Facility and State Actors: The individual subsequently filed a complaint against the clinic, the police, and emergency services, alleging human rights abuses, falsification of voting documents, and broader accusations against the political system, including insurance exploitation and systemic flaws. The Tribunal noted that there was no pending or decided case involving these issues brought before the Higher Court of the Canton of Zurich, and emphasized that it can only address appeals against final decisions by cantonal instances within specified periods, which were not met in this case.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to refuse to enter upon the appeal in the simplified procedure, as the appealed act was not a final decision from the last cantonal instance.
Used to order that no court fees shall be levied.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_881/2021
Urteil vom 26. Oktober 2021
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Klinik B.________,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Fürsorgerische Unterbringung.
Sachverhalt:
Am 9. Juni 2021 wurde A.________ durch die Notfallpsychiaterin der Klinik B.________ zum 15. Mal fürsorgerisch untergebracht (dazu Urteil 5A_633/2021 vom 11. August 2021).
Mit Eingabe vom 21. Oktober 2021 wendet sich A.________ an das Bundesgericht mit "Klage gegen die Klinik B.________ (oder weltweit) wegen Menschenrechtsverletzungen und Fälschung von Abstimmungsunterlagen", wobei die "Klage" nach den weiteren Ausführungen nicht nur gegen die Klinik, sondern auch gegen die Polizei und die Schutzrettung gerichtet ist. Insgesamt werden die Politik und der Polizeistaat beklagt sowie eine Ausbeutung der Krankenkasse, der Menschen und des Rechtssystems; ferner finden sich diverse Aussagefetzen zu Corona, Steuererlass, Ureinwohnern, Kindsmissbrauch, verlorenen Seelen u.a.m.
Erwägungen:
1. Offenbar befindet sich die Beschwerdeführerin erneut oder immer noch in fürsorgerischer Unterbringung. Wie entsprechende Abklärungen ergeben haben, ist allerdings gegen eine erneute Unterbringung oder gegen einen anderen anfechtbaren Akt wie Rückbehaltungsentscheid o.ä. in der letzten Zeit beim Obergericht des Kantons Zürich ein Verfahren weder anhängig gemacht noch entschieden worden. Indes können beim Bundesgericht einzig Entscheide letzter kantonaler Instanzen angefochten werden ( Art. 75 Abs. 1 BGG ), und zwar innert 30 Tagen ab Zustellung ( Art. 100 Abs. 1 BGG ). Ausserhalb der Anfechtung eines solchen Entscheides kann das Bundesgericht kein Beschwerdeverfahren eröffnen und insbesondere kann es auch keine allgemeine Anliegen behandeln.
2. Nach dem Gesagten ist auf die Eingabe im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten. Angesichts der Umstände werden keine Gerichtskosten erhoben ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 26. Oktober 2021
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli