Appeal on Judicial Recusal Inadmissible Due to Insufficient Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAppeal on Judicial Recusal Inadmissible Due to Insufficient Substantiation A litigant filed an appeal at the Swiss Federal Supreme Court contesting a Cantonal High Court's denial of a request to recuse a judge in a co-ownership dissolution proceeding. The Federal Supreme Court found the appeal inadmissible because the appellant failed to sufficiently substantiate the grounds for the appeal as required by law, making no specific legal arguments challenging the Cantonal Court's reasoning regarding the recusal. Instead, the appellant presented irrelevant information concerning a separate criminal matter and made unsubstantiated personal attacks, including accusations of age-related dementia, against one of the Cantonal High Court judges involved in the decision. Consequently, the Federal Supreme Court dismissed the appeal and imposed costs on the appellant due to the lack of adequate legal justification.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 48 Abs. 3 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal on Judicial Recusal Inadmissible Due to Insufficient Substantiation: The Federal Supreme Court found the appeal inadmissible because the appellant failed to sufficiently substantiate the grounds for the appeal as required by law, making no specific legal arguments challenging the Cantonal Court's reasoning regarding the recusal. Instead, the appellant presented irrelevant information concerning a separate criminal matter and made unsubstantiated personal attacks, including accusations of age-related dementia, against one of the Cantonal High Court judges involved in the decision. Consequently, the Federal Supreme Court dismissed the appeal and imposed costs on the appellant due to the lack of adequate legal justification.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to refuse entry into the merits of the appeal due to insufficient reasoning.
Used to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_880/2024
Urteil vom 7. Januar 2025
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Bovey, Präsident,
Gerichtsschreiber Zingg.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
*gegen*
Amtsgerichtspräsident von Solothurn-Lebern, Amthaus 2, 4502 Solothurn,
Beschwerdegegner,
B.________,
vertreten durch Rechtsanwältin Dana Matanovic.
Gegenstand
Ausstand (Aufhebung von Miteigentum),
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Solothurn, Zivilkammer, vom 26. November 2024 (ZKBES.2024.206).
Erwägungen:
1. Am 15. August 2023 erhob B.________ gegen den Beschwerdeführer beim Richteramt Solothurn-Lebern eine Klage betreffend Aufhebung des Miteigentums gemäss
Art. 650 ff. ZGB
. Am 6. März 2024 (Posteingang) verlangte der Beschwerdeführer den Ausstand von Amtsgerichtspräsident Derendinger. Mit Urteil vom 21. Oktober 2024 wies Amtsgerichtspräsidentin Mattiello das Ausstandsgesuch ab.
Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 4. November 2024 (Post-aufgabe) Beschwerde beim Richteramt, das die Beschwerde an das Obergericht des Kantons Solothurn weiterleitete. Mit Urteil vom 26. November 2024 wies das Obergericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.
Gegen dieses Urteil ist der Beschwerdeführer am 13. und 17. Dezember 2024 (jeweils Posteingang) an das Obergericht gelangt, wobei er ausführt, eine "Klagebeschwerde" an das Bundesgericht zu machen. Das Obergericht hat die Eingaben samt den Akten dem Bundesgericht übermittelt (
Art. 48 Abs. 3 BGG
).
2. Nach
Art. 42 Abs. 2 BGG
ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die beschwerdeführende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (
BGE 140 III 86
E. 2;
140 III 115
E. 2).
3. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den Erwägungen des angefochtenen Urteils nicht auseinander. Stattdessen bezieht er sich auf eine strafrechtliche Angelegenheit. In diesem Zusammenhang erhebt er auch Vorwürfe gegen die am angefochtenen Urteil beteiligte Oberrichterin Hunkeler. Sie habe ihn auf das Übelste in seiner Ehre angegriffen und denunziert. Sie sei vermutlich an Altersdemenz erkrankt, wenn sie sich an seinen Namen nicht erinnern könne, und sie wolle böswillig ein strafrechtliches Urteil vom 30. April 2014 nicht revidieren. Mit diesen Unterstellungen kann er nicht aufzeigen, dass Oberrichterin Hunkeler am angefochtenen Urteil nicht hätte mitwirken dürfen.
Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Der Abteilungspräsident tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
).
4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten (
Art. 66 Abs. 1 BGG
).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Zivilkammer, mitgeteilt.
Lausanne, 7. Januar 2025
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Bovey
Der Gerichtsschreiber: Zingg