Federal Supreme Court Dismisses Name Correction Appeal for Procedural Non-Compliance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a complaint to correct their family name, contesting a ruling from a regional civil status office. The individual submitted a complaint to the Federal Tribunal following the decision of the Aargau Cantonal Court. However, the Federal Tribunal did not accept the complaint due to the lack of a personally signed document submitted within the specified timeframe, despite warnings about the consequences of noncompliance. Ultimately, the complaint was deemed inadmissible, and no court costs were imposed on the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 5 BGG, Art. 44 Abs. 2 BGG, Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG, Art. 42 Abs. 5 i.V.m, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Name Correction Appeal for Procedural Non-Compliance: The individual submitted a complaint to the Federal Tribunal following the decision of the Aargau Cantonal Court. However, the Federal Tribunal did not accept the complaint due to the lack of a personally signed document submitted within the specified timeframe, despite warnings about the consequences of noncompliance. Ultimately, the complaint was deemed inadmissible, and no court costs were imposed on the complainant.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to rule that the appeal is not to be considered due to failure to comply with formal rectification requirements (lack of signature).
Cited in conjunction with Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG as the basis for the procedural consequence of non-admission due to a missing required formality (signature).
The decision implies the non-granting of legal aid by not mentioning it, but the text does not explicitly cite Art. 64 BGG in the dispositive, only costs (Art. 66) are addressed indirectly via non-imposition.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_868/2010
Urteil vom 28. Januar 2011
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Regionales Zivilstandsamt Y.________.
Gegenstand
Berichtigung des Familiennamens,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 1. November 2010 des Obergerichts des Kantons Aargau (Zivilgericht, 3. Kammer).
Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 1. November 2010 des Obergerichts des Kantons Aargau,
in die Aufforderung vom 10. Dezember 2010 an den Beschwerdeführer zur eigenhändigen Unterzeichnung der Beschwerdeschrift und zur Retournierung der unterzeichneten Beschwerdeschrift an das Bundesgericht innerhalb der nicht erstreckbaren Frist von 15 Tagen (seit der am 14. Dezember 2010 an der Zustelladresse erfolgten Zustellung) mit der Androhung, dass bei Säumnis die Beschwerde unbeachtet bleibt ( Art. 42 Abs. 5 BGG ),
in die das Gesuch des Beschwerdeführers um Fristerstreckung abweisende Verfügung vom 21. Dezember 2010,
in die Aufforderungen an den Beschwerdeführer zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'500.--, wobei die zweite Aufforderung infolge Nichtabholung als zugestellt gilt ( Art. 44 Abs. 2 BGG ),
in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer innerhalb der ihm gesetzten Frist (auch unter Berücksichtigung des Friststillstandes während der Gerichtsferien gemäss Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG ) dem Bundesgericht kein eigenhändig unterzeichnetes Exemplar der Beschwerdeschrift eingereicht hat, weshalb androhungsgemäss zu verfahren ist, ohne dass der Ablauf der Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses abgewartet zu werden braucht,
dass somit auf die - offensichtlich unzulässige - Beschwerde in Anwendung von Art. 42 Abs. 5 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass keine Kosten erhoben werden,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Dem Beschwerdeführer werden keine Gerichtskosten auferlegt.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Regionalen Zivilstandsamt Y.________ und dem Obergericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 28. Januar 2011
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:
Hohl Füllemann