Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_867/2008 KI-generiert

Appeal Inadmissibility due to Unpaid Fee

Geschäftsnummer 5A_867/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal proceeding regarding the review of guardianship measures initiated by a municipal council. The party challenging this decision filed a complaint with the Federal Tribunal after the Cantonal Court issued a ruling on December 3, 2008. Subsequently, the complainant was ordered to pay a fee to proceed with the case but failed to fulfill this obligation within the specified timeframe. As a result, the Federal Tribunal decided not to entertain the complaint, rendering the complainant liable for court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Inadmissibility due to Unpaid Fee: The party challenging this decision filed a complaint with the Federal Tribunal after the Cantonal Court issued a ruling on December 3, 2008. Subsequently, the complainant was ordered to pay a fee to proceed with the case but failed to fulfill this obligation within the specified timeframe. As a result, the Federal Tribunal decided not to entertain the complaint, rendering the complainant liable for court costs.

Schlagwörter

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Nichtleistung des Kostenvorschusses Gebührenzahlung Vormundschaft Fristwahrung Kosten der unentgeltlichen Rechtspflege nachträglicher Rechtsvorschlag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was not admitted to proceedings based on this provision after the failure to pay the cost advance.

Art. 62 Abs. 3 BGG

Cited as the basis for the decision not to enter into the merits due to the failure to pay the cost advance after a deadline extension.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Imposed costs on the appellant as the appeal was not admitted.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_867/2008/don

Urteil vom 20. Februar 2009

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Gemeinderat Y.________,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Eröffnung eines Verfahrens zur Prüfung vormundschaftlicher Massnahmen,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 3. Dezember 2008 des Obergerichts des Kantons Luzern (II. Kammer).

Nach Einsicht

in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 3. Dezember 2008 des Obergerichts des Kantons Luzern,

in Erwägung,

dass der Beschwerdeführer mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 27. Januar 2009 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 5. Januar 2009 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 31. Januar 2009 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten ( Art. 48 Abs. 4 BGG ) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,

dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Luzern schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 20. Februar 2009

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann