Appeal Against Expired Compulsory Confinement Order Dismissed as Moot
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case revolves around a complaint concerning a custodial care order that involved the commitment of an individual to a psychiatric clinic. The individual appealed against a decision made by the Psychiatric Appeals Commission, which upheld their forced admission on December 8, 2008, and allowed for their retention in the clinic until January 5, 2009. The appeal was deemed moot as the initial order had an expiration date, making the complaint no longer relevant if the individual was not in the clinic at the time of the ruling. Consequently, the proceedings were terminated as the issue had effectively been resolved by the passage of time.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 397a ZGB, Art. 71 BGG, Art. 72 BZP, Art. 32 Abs. 2 BGG; Appeal Against Expired Compulsory Confinement Order Dismissed as Moot: The individual appealed against a decision made by the Psychiatric Appeals Commission, which upheld their forced admission on December 8, 2008, and allowed for their retention in the clinic until January 5, 2009. The appeal was deemed moot as the initial order had an expiration date, making the complaint no longer relevant if the individual was not in the clinic at the time of the ruling. Consequently, the proceedings were terminated as the issue had effectively been resolved by the passage of time.
Schlagwörter
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KI-generiertCited to confirm that the decision to discontinue the proceedings falls under the jurisdiction of the President of the Chamber.
Cited in conjunction with Art. 72 BZP to rule that the appeal proceedings must be discontinued because the matter has become moot.
Cited in conjunction with Art. 71 BGG to rule that the appeal proceedings must be discontinued because the matter has become moot.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_862/2008/bnm
Verfügung vom 8. Januar 2009
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Psychiatrische Klinik A.________, Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Fürsorgerische Freiheitsentziehung.
Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 23. Dezember 2008 der Psychiatrie-Rekurskommission Basel-Stadt.
Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG (Eingang beim Bundesgericht: 29. Dezember 2008) gegen den (dem Bundesgericht am 7. Januar 2009 zugegangenen) Entscheid vom 23. Dezember 2008 der Psychiatrie-Rekurskommission Basel-Stadt, die einen Rekurs des Beschwerdeführers gegen seine am 8. Dezember 2008 gestützt auf Art. 397a ZGB angeordnete Einweisung in die Psychiatrische Klinik A.________ abgewiesen, die Klinikleitung zur Zurückbehaltung des Beschwerdeführers in der Klinik längstens bis zum 5. Januar 2009 ermächtigt und die Beschwerde gegen die Durchführung der medikamentösen Zwangsbehandlung als gegenstandslos abgeschrieben hat,
in Erwägung,
dass die im angefochtenen Entscheid vom 23. Dezember 2008 bestätigte fürsorgerische Freiheitsentziehung längstens bis zum 5. Januar 2009 befristet ist,
dass sich somit der Beschwerdeführer, wenn er sich im heutigen Zeitpunkt überhaupt noch in der Klinik befinden sollte, jedenfalls nicht mehr auf Grund des Entscheids vom 23. Dezember 2008 dort aufhält,
dass daher die gegen diesen Entscheid gerichtete Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegenstandslos geworden und das Verfahren in Anwendung von Art. 71 BGG i.V.m. Art. 72 BZP abzuschreiben ist,
dass dies auch insoweit gilt, als der angefochtene Entscheid die Frage der Durchführung einer Zwangsbehandlung im Rahmen des bis zum 5. Januar 2009 befristeten fürsorgerischen Freiheitsentzugs zum Gegenstand hat,
dass keine Gerichtskosten erhoben werden,
dass die Verfahrensabschreibung in die Zuständigkeit der Abteilungspräsidentin fällt ( Art. 32 Abs. 2 BGG ),
verfügt die Präsidentin:
1. Das bundesgerichtliche Verfahren 5A_862/2008 wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Diese Verfügung wird den Parteien und der Psychiatrie-Rekurskommission Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 8. Januar 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:
Hohl Füllemann