Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_86/2020 KI-generiert

Mother and Maternal Grandmother v. Child and Adult Protection Authority (Residence and Guardianship)

Geschäftsnummer 5A_86/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involved the Child and Adult Protection Authority of Gelterkinden/Sissach, which issued a superprovisional order on November 14, 2019, to remove the right to determine the residence of a child from their parents and placed the child, C.________, in a mother-child home. Additionally, a provisional guardianship was established, appointing a guardian for the child. The mother and the maternal grandmother challenged this decision, but the Cantonal Court of Basel-Landschaft dismissed their complaint on January 6, 2020. Subsequently, the mother and grandmother filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal on February 3, 2020.

Legislator-Regeste

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Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG; Mother and Maternal Grandmother v. Child and Adult Protection Authority (Residence and Guardianship): Additionally, a provisional guardianship was established, appointing a guardian for the child. The mother and the maternal grandmother challenged this decision, but the Cantonal Court of Basel-Landschaft dismissed their complaint on January 6, 2020. Subsequently, the mother and grandmother filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal on February 3, 2020.

Schlagwörter

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Vormundschaftsbehörde elterliche Gewalt Aufenthaltsrecht Erwachsenenschutz Kindesschutzmassnahmen Anhörung des Kindes

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

The appeal was not pursued in the simplified procedure because it did not meet the requirements for admissibility.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court waived the collection of court costs due to the specific circumstances of the case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_86/2020

Urteil vom 6. Februar 2020

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

1. A.________,

2. B.________,

Beschwerdeführerinnen,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Gelterkinden/Sissach,

Gegenstand

Superprovisorischer Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts und superprovisorische Errichtung einer Erziehungsbeistandschaft

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, vom 6. Januar 2020 (810 19 359).

Sachverhalt:

Mit Entscheid vom 14. November 2019 entzog die KESB Gelterkinden/Sissach den Eltern von C.________ superprovisorisch das Aufenthaltsbestimmungsrecht und platzierte das Kind bis auf Weiteres in einem Mutter-Kind-Haus in U.________; sodann errichtete sie superprovisorisch eine Erziehungsbeistandschaft und ernannte eine Beiständin.

Auf die hiergegen erhobene Beschwerde der Mutter und der Grossmutter mütterlicherseits trat das Kantonsgericht Basel-Landschaft mit Entscheid vom 6. Januar 2020 nicht ein.

Gegen diesen Entscheid haben die Mutter und die Grossmutter am 3. Februar 2020 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht.

Erwägungen:

1. Die Beschwerdeführerinnen beschränken sich darauf, die Ereignisse, welche zur angefochtenen superprovisorischen Massnahme geführt haben, aus eigener Sicht zu schildern. Hingegen enthält die Beschwerde weder ein Rechtsbegehren noch eine Begründung, welche sich mit den Nichteintretenserwägungen des angefochtenen Entscheides auseinandersetzt, weshalb sie den Anforderungen von Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG nicht genügt (vgl. BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).

2. Ohnehin können Entscheide über superprovisorische Massnahmen beim Bundesgericht nicht angefochten werden ( BGE 137 III 417 E. 1.2 S. 418; zuletzt Urteile 5A_879/2019 vom 11. November 2019 E. 2; 5A_1033/2019 vom 15. Januar 2020 E. 3), weil es an der Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzuges fehlt und zuerst das kontradiktorische Verfahren vor dem Massnahmerichter durchlaufen werden muss.

3. Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht einzutreten.

4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Beschwerdeführerinnen, der KESB Gelterkinden/Sissach und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 6. Februar 2020

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli