Appeal on Psychiatric Commitment Inadmissible Due to Release of Committed Person
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a complaint against a decision from a lower court that had dismissed her appeal regarding an involuntary psychiatric hospitalization ordered for her. The hospitalization took place on September 23, 2016, and the individual was released from the psychiatric center on November 3, 2016. By the time the complaint was submitted on November 10, 2016, the hospitalization had already ended, which led the court to determine that the individual no longer had a valid interest in contesting the earlier ruling. Consequently, the complaint was deemed inadmissible due to this lack of standing and other procedural deficiencies.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 76 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 72 ff. BGG; Appeal on Psychiatric Commitment Inadmissible Due to Release of Committed Person: The hospitalization took place on September 23, 2016, and the individual was released from the psychiatric center on November 3, 2016. By the time the complaint was submitted on November 10, 2016, the hospitalization had already ended, which led the court to determine that the individual no longer had a valid interest in contesting the earlier ruling. Consequently, the complaint was deemed inadmissible due to this lack of standing and other procedural deficiencies.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to decide not to enter upon the appeal because the measure had already ended, leading to inadmissibility.
Cited as the basis for the appeal procedure used, against which the decision not to enter was made.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_855/2016
Urteil vom 14. November 2016
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
B.________.
Gegenstand
Ärztliche fürsorgerische Unterbringung,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 13. Oktober 2016 des Obergerichts des Kantons Bern (Kindes- und Erwachsenenschutzgericht).
Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 13. Oktober 2016 des Obergerichts des Kantons Bern, das eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen ihre am 23. September 2016 angeordnete ärztliche fürsorgerische Unterbringung im Psychiatriezentrum U.________ abgewiesen hat,
in Erwägung,
dass die Zulässigkeit der Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Abänderung des angefochtenen kantonalen Entscheids voraussetzt ( Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG ),
dass die Beschwerdeführerin nach ihren Vorbringen am 3. November 2016 aus dem Psychiatriezentrum entlassen worden ist,
dass die Beschwerdeführerin wegen der im Zeitpunkt der Einreichung ihrer Beschwerde (10. November 2016) bereits beendigten fürsorgerischen Unterbringung durch diese Massnahme nicht mehr beschwert ist und daher kein Interesse mehr an der Aufhebung des erwähnten Entscheids besitzt ( BGE 109 II 350 ),
dass somit auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass im Übrigen die Beschwerde auch deshalb unzulässig wäre, weil sie den Begründungsanforderungen der Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG in keiner Weise entspricht,
dass keine Gerichtskosten zu erheben sind,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, Dr. med. B.________ und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 14. November 2016
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Füllemann