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5A_852/2025 KI-generiert

Divorce Asset Division Appeal Dismissed Due to Untimely Filing and Waiver of Rights

Geschäftsnummer 5A_852/2025
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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Divorce Asset Division Appeal Dismissed Due to Untimely Filing and Waiver of Rights A party filed an appeal with the Federal Supreme Court against a first-instance divorce judgment, specifically challenging the ruling on the division of pension assets, and concurrently requested reinstatement into the ordinary appeal period for the trial court judgment, claiming lack of legal representation and ignorance of its finality. The Federal Supreme Court dismissed the appeal and the request for reinstatement, stating that the original judgment was communicated in the operative clause, which required the petitioner to request a written justification within 10 days to preserve the right to appeal within 30 days, and the failure to do so constituted a waiver of the right to challenge the decision. Furthermore, the court found itself functionally incompetent to rule on reinstatement under Art. 148 CPC, noting that an appeal based merely on a lack of legal representation is insufficient to justify such a request, thus deeming the appeal obviously inadmissible due to the lack of exhaustion of the lower instance remedies.

Legislator-Regeste

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Art. 148 BGG, Art. 148 ZPO, Art. 239 Abs. 1 ZPO, Art. 239 Abs. 2 ZPO, Art. 311 Abs. 1 ZPO, Art. 124b Abs. 3 ZGB; Divorce Asset Division Appeal Dismissed Due to Untimely Filing and Waiver of Rights: The Federal Supreme Court dismissed the appeal and the request for reinstatement, stating that the original judgment was communicated in the operative clause, which required the petitioner to request a written justification within 10 days to preserve the right to appeal within 30 days, and the failure to do so constituted a waiver of the right to challenge the decision. Furthermore, the court found itself functionally incompetent to rule on reinstatement under Art. 148 CPC, noting that an appeal based merely on a lack of legal representation is insufficient to justify such a request, thus deeming the appeal obviously inadmissible due to the lack of exhaustion of the lower instance remedies.

Schlagwörter

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Scheidung verspätete Einreichung Rechtsverzicht Vorsorgeausgleich Rückzug der Scheidungsklage gesetzliche Vertretung Wandelungsrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was declared obviously inadmissible, leading to a decision by the President through the simplified procedure based on this provision.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose the court costs on the appellant because the appeal was not accepted.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_852/2025

Urteil vom 8. Oktober 2025

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Bovey, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

*gegen*

B.________,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Scheidung,

Beschwerde gegen das Urteil des Bezirksgerichts Höfe vom 29. April 2025 (ZEO 2021 94).

Sachverhalt:

Mit (im Dispositiv eröffnetem) Urteil vom 29. April 2025 schied das Bezirksgericht Höfe die Ehe zwischen den Parteien. Am 22. Mai 2025 wies das Bezirksgericht den Antrag der Beschwerdegegnerin auf schriftliche Urteilsbegründung zufolge Verspätung ab. Den hiergegen erhobenen Rechtsmitteln war kein Erfolg beschieden (vgl. dazu Urteil 5A_684/2025 vom 29. August 2025).

Mit als "Beschwerde gegen das Scheidungsurteil des Bezirksgerichts Höfe" bezeichneter Eingabe an das Bundesgericht vom 2. Oktober 2025 verlangt der Beschwerdeführer die Aufhebung von Dispositiv-Ziffer 8 des Scheidungsurteils und die Rückweisung der Sache an das Bezirksgericht Höfe mit dem Auftrag, die Teilung der Vorsorgeguthaben neu zu berechnen. Ferner stellt er den Verfahrensantrag, es sei ihm die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gemäss Art. 148 BGG (gemeint: Art. 148 ZPO) in die versäumte Beschwerdefrist gegen das Urteil des Bezirksgerichts zu gewähren.

Erwägungen:

1. Das erstinstanzliche Scheidungsurteil wurde den Parteien im Dispositiv eröffnet (Art. 239 Abs. 1 ZPO). Der Beschwerdeführer hätte innert 10 Tagen eine schriftliche Begründung verlangen müssen (Art. 239 Abs. 2 ZPO) und er hätte das schriftlich begründete Urteil innert 30 Tagen mit Berufung anfechten können (Art. 311 Abs. 1 ZPO). Soweit keine schriftliche Begründung des erstinstanzlichen Urteils verlangt wurde, gilt dies als Verzicht auf dessen Anfechtung (Art. 239 Abs. 2 ZPO).

2. Das Bundesgericht ist funktionell unzuständig betreffend einer auf Art. 148 ZPO gestützten Wiederherstellung der verpassten vorgenannten Fristen. Ohnehin wäre der blosse Hinweis, nicht anwaltlich vertreten gewesen und deshalb nicht von der Rechtskraft des Scheidungsurteils in Kenntnis gesetzt worden zu sein, ungeeignet als Grundlage zur Stellung eines Fristwiederherstellungsgesuches.

Auf die Vorbringen des Beschwerdeführers, er habe umfangreiche eigene Ermittlungen zu seiner Austrittsleistung geführt und es sei Art. 124b Abs. 3 ZGB grob verletzt worden, ist vor diesem Hintergrund mangels Ausschöpfung des Instanzenzuges ebenfalls nicht einzutreten.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unzulässig, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG).

4. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Bezirksgericht Höfe mitgeteilt.

Lausanne, 8. Oktober 2025

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Bovey

Der Gerichtsschreiber: Möckli