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5A_849/2023 KI-generiert

Interim cost advance order in child maintenance proceedings; appeal inadmissible for lack of irreparable harm (Art. 93 BGG), legal aid request must be directed to the lower court imposing the advance.

Geschäftsnummer 5A_849/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court dismissed the appellant’s appeal and imposed court costs of CHF 1,000, ruling against him. The dispute concerned an interim order by the Zurich Higher Court setting a deadline for payment of an advance on court costs in ongoing child support (maintenance) proceedings between the appellant and the respondents. The appellant sought free legal aid and waiver of the advance, citing children’s developmental rights under Art. 11 BV and alleged gender discrimination under Art. 8(3) BV. The Court held that the appeal was inadmissible because the appellant failed to demonstrate irreparable harm as required for challenging interim decisions under Art. 93(1) BGG, and his substantive arguments did not relate to the cost advance issue; free legal aid must be requested from the court that imposed the advance, which the appellant had already unsuccessfully done (prior decision 5A_743/2023). The appeal was deemed manifestly insufficiently substantiated under Art. 108(1)(b) BGG, leaving the Higher Court’s order in force.

Legislator-Regeste

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Art. 11 BV, Art. 8 Abs. 3 BV, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Interim cost advance order in child maintenance proceedings; appeal inadmissible for lack of irreparable harm (Art. 93 BGG), legal aid request must be directed to the lower court imposing the advance: The dispute concerned an interim order by the Zurich Higher Court setting a deadline for payment of an advance on court costs in ongoing child support (maintenance) proceedings between the appellant and the respondents. The appellant sought free legal aid and waiver of the advance, citing children’s developmental rights under Art. 11 BV and alleged gender discrimination under Art. 8(3) BV. The Court held that the appeal was inadmissible because the appellant failed to demonstrate irreparable harm as required for challenging interim decisions under Art. 93(1) BGG, and his substantive arguments did not relate to the cost advance issue; free legal aid must be requested from the court that imposed the advance, which the appellant had already unsuccessfully done (prior decision 5A_743/2023). The appeal was deemed manifestly insufficiently substantiated under Art. 108(1)(b) BGG, leaving the Higher Court’s order in force.

Schlagwörter

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Unentgeltliche Rechtspflege (Kinderbelange) Kostenvorschuss Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege Zahlungsbefehl Unterhaltskosten Unterhaltspflicht Anfechtung der Vermutung der Vaterschaft

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare the appeal inadmissible by simplified procedure due to manifestly insufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Basis for imposing the court costs of CHF 1,000 on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_849/2023

Urteil vom 30. November 2023

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

1. B.B.________,

gesetzlich vertreten durch die Mutter C.B._ _______,

2. C.B.________,

vertreten durch Rechtsanwältin Regina Carstensen,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Unentgeltliche Rechtspflege (Kinderbelange),

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 6. Oktober 2023 (LZ230027-O/Z05).

Sachverhalt:

Der Beschwerdeführer steht sich mit zwei Kindern bzw. mit zwei Müttern in Unterhaltsverfahren gegenüber und gelangt in diesem Zusammenhang regelmässig bis vor Bundesgericht. Beide Unterhaltsverfahren sind momentan berufungsweise vor dem Obergericht des Kantons Zürich hängig und in beiden hat die befasste Kammer mit Abstand von wenigen Wochen Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses angesetzt.

Vorliegend geht es um die mit Verfügung vom 6. Oktober 2023 angesetzte Nachfrist im Verfahren gegen die rubrizierten Beschwerdegegner, welche der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 8. November 2023 beim Bundesgericht anficht mit den Anträgen, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und auf den Vorschuss zu verzichten, weil Kinder nach Art. 11 BV einen Anspruch auf Förderung der Entwicklung hätten, und im Übrigen seien das erst- und zweitinstanzliche Verfahren auf eine Verletzung von Art. 8 Abs. 3 BV hin zu überprüfen, insbesondere ob die Entscheidungen bei umgekehrter Geschlechterverteilung gleich ausgefallen wären.

Erwägungen:

1. Bei der Kostenvorschussverfügung und der diesbezüglichen Nachfristansetzung geht es um eine Zwischenverfügung, die nur unter den besonderen Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG mit Beschwerde beim Bundesgericht angefochten werden kann (ausführlich zum nicht wieder gutzumachenden Nachteil insb. BGE 142 III 798 E. 2.2), wobei diese in der Beschwerde darzutun sind ( BGE 137 III 324 E. 1.1; 141 III 80 E. 1.2; 141 IV 289 E. 1.3).

Eine solche Begründung bleibt weitestgehend aus; höchstens der Vorwurf, das Obergericht wisse ganz genau, dass er keine Chance habe, den Betrag innert der kurzen Frist von 5 Tagen aufzubringen, zielt in diese Richtung. Indes weiss der Beschwerdeführer seit Monaten um den Kostenvorschuss und dessen Höhe.

2. Ohnehin gehen die Ausführungen auch in der Sache am Anfechtungsgegenstand vorbei: Die angebliche Väterdiskriminierung, welche der Beschwerdeführer behauptet, beschlägt nicht die Frage des Kostenvorschusses; jedermann ist geschlechtsunabhängig zur Leistung eines Vorschusses angehalten. Wenn der Beschwerdeführer sodann verlangt, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren, so ist das entsprechende Gesuch vor der Instanz zu stellen, welche den Kostenvorschuss verlangt. Dies hat der Beschwerdeführer im vorliegenden Fall denn auch getan und den abweisenden Entscheid erfolglos bis vor Bundesgericht gezogen (vgl. Urteil 5A_743/2023 vom 3. Oktober 2023).

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, mitgeteilt.

Lausanne, 30. November 2023

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli