Appeal on Compulsory Institutionalization Dismissed for Lack of Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual challenging a decision regarding their compulsory psychiatric hospitalization at a university clinic. The individual appealed against a ruling from a higher court, which had dismissed their complaint due to a failure to meet the deadline for filing, thus refusing to process their late appeal concerning the hospitalization. The higher court determined that the initial court correctly did not consider the complaint because it was submitted after the ten-day deadline prescribed by law. The appeal to the federal tribunal also lacked sufficient justification to contest the higher court's decision, leading to a decision not to entertain the complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 439 Abs. 2 ZGB, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 al. 1 LTF; Appeal on Compulsory Institutionalization Dismissed for Lack of Substantiation: The individual appealed against a ruling from a higher court, which had dismissed their complaint due to a failure to meet the deadline for filing, thus refusing to process their late appeal concerning the hospitalization. The higher court determined that the initial court correctly did not consider the complaint because it was submitted after the ten-day deadline prescribed by law. The appeal to the federal tribunal also lacked sufficient justification to contest the higher court's decision, leading to a decision not to entertain the complaint.
Schlagwörter
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KI-generiertThe President ruled that the simplified procedure applies in this case where the appeal was not admitted.
The appeal was not admitted for failure to meet the formal requirements regarding the statement of reasons.
No court costs are levied when the appeal is not admitted under the simplified procedure (implied application as no costs are charged, although Art. 66 is not explicitly in the dispositive, Art. 2 mentioned in reasoning pertains to costs).
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_832/2016
Urteil vom 7. November 2016
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Psychiatrische Universitätsklinik U.________.
Gegenstand
Fürsorgerische Unterbringung,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 3. November 2016 des Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer).
Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 3. November 2016 des Obergerichts des Kantons Zürich, das eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen einen erstinstanzlichen Nichteintretensentscheid (Nichteintreten auf eine verspätete Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen ihre fürsorgerische Unterbringung in der Psychiatrischen Universitätsklinik U.________) abgewiesen hat,
in Erwägung,
dass das Obergericht erwog, zu Recht sei die Vorinstanz auf die Beschwerde mangels Einhaltung der 10-tägigen Beschwerdefrist ( Art. 439 Abs. 2 ZGB ) nicht eingetreten und habe sie die Eingabe zur Behandlung als Entlassungsgesuch an die Psychiatrische Universitätsklinik überwiesen,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind ( Art. 106 Abs. 2 BGG ),
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht auf die obergerichtlichen Erwägungen eingeht,
dass sie erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern das Urteil des Obergerichts vom 3. November 2016 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass keine Gerichtskosten zu erheben sind,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Psychiatrischen Universitätsklinik U.________ und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. November 2016
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Füllemann