Federal Supreme Court Dismisses Institutionalization Complaint Due to Procedural Defects
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, a party challenged a decision regarding a custodial freedom deprivation made by a lower court, which was appealed to a higher court. The appeal was submitted via fax, which did not comply with the required legal forms for submitting such complaints. Despite being notified of the need for a proper submission, the appealing party failed to provide a correctly signed written complaint within the allowable timeframe. Consequently, the higher court deemed the appeal inadmissible due to procedural non-compliance and lack of justification.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 48 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 4 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Institutionalization Complaint Due to Procedural Defects: The appeal was submitted via fax, which did not comply with the required legal forms for submitting such complaints. Despite being notified of the need for a proper submission, the appealing party failed to provide a correctly signed written complaint within the allowable timeframe. Consequently, the higher court deemed the appeal inadmissible due to procedural non-compliance and lack of justification.
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KI-generiertCited as the basis for applying the simplified procedure.
The appeal was dismissed because it was inadmissible due to improper submission (telefax instead of required means).
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_812/2012
Urteil vom 3. Dezember 2012
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Regierungsstatthalteramt A.________.
Gegenstand
Fürsorgerische Freiheitsentziehung,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 25. Oktober 2012 des Obergerichts des Kantons Bern (Zivilabteilung, Rekurskommission für fürsorgerische Freiheitsentziehungen).
Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 25. Oktober 2012 des Obergerichts des Kantons Bern,
in Erwägung,
dass Beschwerden an das Bundesgericht nur in den gesetzlich vorgeschriebenen Formen, d.h. durch Übergabe an das Bundesgericht oder an die Schweizerische Post ( Art. 48 Abs. 1 BGG ) oder aber durch elektronische Eingabe mit elektronisch anerkannter Signatur ( Art. 42 Abs. 4 BGG ) erhoben werden können,
dass deshalb die vom Beschwerdeführer per Telefax eingereichte Beschwerdeeingabe an das Bundesgericht unzulässig ist,
dass der Beschwerdeführer (trotz Präsidialschreiben vom 7. November 2012) innerhalb der Beschwerdefrist auch keine eigenhändig unterzeichnete Beschwerde per Post nachgereicht hat,
dass somit auf die - offensichtlich unzulässige - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass im Übrigen die Beschwerde auch deshalb unzulässig wäre, weil sie keine Begründung enthält (Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG),
dass keine Gerichtskosten erhoben werden,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Regierungsstatthalteramt A.________ und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 3. Dezember 2012
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Hohl
Der Gerichtsschreiber: Füllemann