Transfer Refusal from Nursing Home to Psychiatric Clinic Upheld on Procedural Grounds
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint concerning the denial of a request for a return to a psychiatric facility following a protective custody decision. The complainant had been transferred from a psychiatric hospital to a residential care center, and sought to challenge the decision that deemed the residential center suitable for her needs while stating that the hospital was not appropriate due to her lack of acute self-harm or danger to others. The higher court upheld the initial ruling, prompting the complainant to appeal. However, the appeal was dismissed due to insufficient justification in addressing the key issues raised by the lower courts, particularly regarding the appropriateness of the current care setting compared to the psychiatric facility.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 397a ZGB, Art. 397a Abs. 1 ZGB, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG; Transfer Refusal from Nursing Home to Psychiatric Clinic Upheld on Procedural Grounds: The complainant had been transferred from a psychiatric hospital to a residential care center, and sought to challenge the decision that deemed the residential center suitable for her needs while stating that the hospital was not appropriate due to her lack of acute self-harm or danger to others. The higher court upheld the initial ruling, prompting the complainant to appeal. However, the appeal was dismissed due to insufficient justification in addressing the key issues raised by the lower courts, particularly regarding the appropriateness of the current care setting compared to the psychiatric facility.
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KI-generiertThis article was cited in the reasoning concerning the requirement to state and substantiate constitutional complaints, which underpinned the finding of insufficient justification for the non-entry of the appeal (No. 1).
The appeal was not entered upon due to insufficient substantiation according to this procedural rule, which is cited in the final order (no entry on the appeal).
This article was cited in the reasoning concerning the requirements for the grounds of appeal, which led to the application of Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, although it is not explicitly repeated in the dispositive, the procedural outcome (non-entry) relies on the mandatory requirement set forth in Art. 42 (see reasoning leading to No. 1).
This article governs the granting of legal aid, but since no costs were levied (Order 2), and no mention of awarding legal aid appears in the dispositive, it is excluded based on the rules.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_807/2008/don
Urteil vom 4. Dezember 2008
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
1. Wohn- und Pflegezentrum A.________,
2. Psychiatrische Universitätsklinik B.________,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Rückverlegung in die Psychiatrische Universitätsklinik B.________ (fürsorgerische Freiheitsentziehung),
Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 24. November 2008 des Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer).
Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 24. November 2008 des Zürcher Obergerichts, das eine Berufung der (an ... leidenden, gestützt auf Art. 397a ZGB am 12. August 2008 in die Psychiatrische Universitätsklinik B.________ überwiesenen, jedoch am 7. Oktober 2008 in das Wohn- und Pflegezentrum A.________ in C.________ verlegten) Beschwerdeführerin gegen die Verweigerung der von ihr beantragten Rückverlegung in die Psychiatrische Universitätsklinik B.________ abgewiesen und das erstinstanzliche Urteil des Bezirksgerichts B.________ bestätigt hat,
in Erwägung,
dass das Obergericht (auf Grund ärztlicher Berichte und eines Strafregisterauszugs zur Abklärung einer allfälligen akuten Fremdgefährdung) erwog, entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin stelle das Wohn- und Pflegezentrum A.________ eine im Sinne von Art. 397a Abs. 1 ZGB geeignete Anstalt dar, eine Rückverlegung in die ausschliesslich für Akutbehandlungen zuständige Psychiatrische Universitätsklinik B.________ komme schon mangels einer akuten Selbst- und Fremdgefährdung der Beschwerdeführerin nicht in Frage, demgegenüber seien die Voraussetzungen für die Aufrechterhaltung des fürsorgerischen Freiheitsentzugs im Wohn- und Pflegezentrum A.________, das der Beschwerdeführerin die nötige Betreuung und Fürsorge angedeihen lassen könne, erfüllt,
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind ( Art. 106 Abs. 2 BGG ), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind ( BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen, 133 IV 286 E. 1.4 S. 287f.),
dass im vorliegenden Fall die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht zwar auf ihrer Rückverlegung in die Psychiatrische Universitätsklinik B.________ beharrt,
dass sie jedoch nicht auf die entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen über die Ungeeignetheit dieser nur für Akutbehandlungen zuständigen Klinik und die Geeignetheit des Wohn- und Pflegezentrums A.________ eingeht,
dass sie erst recht nicht anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern der angefochtene Beschluss des Obergerichts vom 24. November 2008 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass es insbesondere nicht genügt, Akteneinsicht zu beantragen und auf zahlreiche im Kanton eingereichte Schriftstücke zu verweisen, zumal die Beschwerdeschrift selbst die nach Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG erforderliche Begründung zu enthalten hat ( BGE 133 II 396 E. 3.2 S. 400),
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass keine Gerichtskosten erhoben werden,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 4. Dezember 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Raselli Füllemann