Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_806/2020 KI-generiert

Physician Secrecy Waiver Appeal Inadmissible Due to Unintelligible Submissions and Unpaid Costs.

Geschäftsnummer 5A_806/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves an individual, referred to as A.________, who challenged a decision related to adult protection measures in the Canton of Obwalden. The local Child and Adult Protection Authority (KESB) was investigating the potential need for such measures, and the Finance Department had released a medical professional, Dr. med. B.________, from doctor-patient confidentiality to aid in the investigation. A.________ filed a complaint against this release and requested legal aid, which the Economic Department did not pursue further due to a lack of required advance payment. Subsequently, the Obwalden Administrative Court also did not proceed with the appeal for the same reason of non-compliance with cost advances. A.________ then appealed to the Swiss Federal Tribunal, but the appeal was dismissed because it was inadequately substantiated and did not address the core issue of the case.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 99 Abs. 2 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Physician Secrecy Waiver Appeal Inadmissible Due to Unintelligible Submissions and Unpaid Costs: The local Child and Adult Protection Authority (KESB) was investigating the potential need for such measures, and the Finance Department had released a medical professional, Dr. med. B.________, from doctor-patient confidentiality to aid in the investigation. A.________ filed a complaint against this release and requested legal aid, which the Economic Department did not pursue further due to a lack of required advance payment. Subsequently, the Obwalden Administrative Court also did not proceed with the appeal for the same reason of non-compliance with cost advances. A.________ then appealed to the Swiss Federal Tribunal, but the appeal was dismissed because it was inadequately substantiated and did not address the core issue of the case.

Schlagwörter

KI-generiert
Erwachsenenschutz Nichtleistung des Kostenvorschusses Verletzung des Berufsgeheimnisses Verwaltungskosten Rechtsverzicht anfechtbarer Zwischenentscheid

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare that the appeal cannot be heard because it was manifestly insufficiently reasoned, allowing the President to decide in simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to decide on the waiver of court fees due to the specific circumstances.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_806/2020

Urteil vom 30. September 2020

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde,

Dorfplatz 4, 6060 Sarnen,

Finanzdepartement des Kantons Obwalden, St. Antonistrasse 4, Postfach 1563, 6061 Sarnen 1.

Gegenstand

Erwachsenenschutz,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Obwalden vom 24. September 2020 (B 20/017/SIH).

Sachverhalt:

In Bezug auf A.________ ist vor der KESB des Kantons Obwalden die Errichtung einer Erwachsenenschutzmassnahme in Abklärung. Diesbezüglich entband das Finanzdepartement am 9. März 2020 Dr. med. B.________ vom ärztlichen Berufsgeheimnis. Auf die hiergegen eingereichte Beschwerde sowie das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege trat das Volkswirtschaftsdepartement mit Entscheid vom 30. Juni 2020 nicht ein. Auf die hiergegen erhobene Beschwerde trat das Verwaltungsgericht des Kantons Obwalden mit Entscheid vom 24. September 2020 nicht ein, nachdem A.________ den Kostenvorschuss nicht geleistet hatte. Mit Beschwerde vom 28. September 2020 gelangt diese an das Bundesgericht.

Erwägungen:

1. Neue Begehren sind vor Bundesgericht ausgeschlossen ( Art. 99 Abs. 2 BGG ). Soweit mehr oder anderes verlangt wird, als von der Vorinstanz beurteilt wurde, ist darauf nicht einzutreten ( BGE 136 II 457 E. 4.2 S. 462 f.; 136 V 362 E. 3.4.2 S. 365 ; 142 I 155 E. 4.4.2 S. 156). Dies gilt namentlich für das Begehren, die Gefährdungsmeldungen an die KESB seien sofort einzustellen.

2. Im der Sache selbst (Entbindung der Ärztin vom Berufsgeheimnis im Zusammenhang mit der Prüfung von Erwachsenenschutzmassnahmen) ergibt sich, dass die Vorinstanz auf das Rechtsmittel der Beschwerdeführerin mangels Leistung des Kostenvorschusses nicht eingetreten ist. Streitgegenstand ist deshalb grundsätzlich nur die Frage, ob die Vorinstanz zu Recht einen Nichteintretensentscheid gefällt hat ( BGE 135 II 38 E. 1.2 S. 41; 139 II 233 E. 3.2 S. 235). Diesbezüglich hat die Beschwerde eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ).

Die Ausführungen in der Beschwerde sind wirr und kaum verständlich (sinngemäss: die C.________ Rechtsschutzversicherung sei in der Erbangelegenheit bevollmächtigt; die KESB habe betreffend Vergütungen bereits eine rechtskräftige Verfügung erlassen; es dürfe jetzt nicht wieder unter erheblichen Kosten von vorne angefangen werden; die Versicherung werde immer wieder zur Vertragspflicht und zur Leistungserbringung ermahnt). Klar ersichtlich ist einzig, dass sich die Ausführungen nicht ansatzweise auf den Anfechtungsgegenstand beziehen.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der KESB des Kantons Obwalden, dem Finanzdepartement des Kantons Obwalden und dem Verwaltungsgericht des Kantons Obwalden schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 30. September 2020

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli