Appeal Inadmissible Due to Untimely Filing in Matrimonial Protection Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a request for provisional measures related to marital protection, where a complaint was filed against a decision of a cantonal court. The complaint was submitted after the legal deadline, which led to its dismissal. Additionally, the request for free legal assistance was rejected due to the apparent lack of prospects for success in the appeal. Consequently, the complainant was ordered to bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 48 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Appeal Inadmissible Due to Untimely Filing in Matrimonial Protection Case: The complaint was submitted after the legal deadline, which led to its dismissal. Additionally, the request for free legal assistance was rejected due to the apparent lack of prospects for success in the appeal. Consequently, the complainant was ordered to bear the court costs.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was not admitted because it was filed late.
The request for free legal aid was rejected because the appeal was hopeless.
The appellant was ordered to pay the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_800/2011
Urteil vom 24. November 2011
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Z.________,
vertreten durch Fürsprecherin Christine Schibig,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Vorsorgliche Massnahmen (Eheschutz).
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 14. Oktober 2011 des Obergerichts des Kantons Bern (Zivilabteilung, 2. Zivilkammer).
Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 14. Oktober 2011 des Obergerichts des Kantons Bern,
in das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,
in Erwägung,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG innert 30 Tagen nach der Eröffnung des kantonalen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post zu übergeben ist ( Art. 100 Abs. 1, Art. 48 Abs. 1 BGG ),
dass der Entscheid des Obergerichts vom 14. Oktober 2011 dem Beschwerdeführer am 18. Oktober 2011 eröffnet worden ist,
dass die Beschwerde am 18. November 2011 und damit nach Ablauf der Beschwerdefrist (Donnerstag, den 17. November 2011) der Post übergeben worden ist,
dass somit auf die - wegen Verspätung offensichtlich unzulässige - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege in Anbetracht der Aussichtslosigkeit der Beschwerde nicht gewährt werden kann ( Art. 64 Abs. 1 BGG ),
dass der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 24. November 2011
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Hohl
Der Gerichtsschreiber: Füllemann