Appeal Regarding Moot Committal Decision Dismissed for Insufficient Reasoning
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a complaint against a decision made by the cantonal court regarding a guardianship-related involuntary confinement. The cantonal court dismissed a recourse proceeding as irrelevant, citing the individual's withdrawal of the appeal. The individual subsequently appealed to the Federal Tribunal, claiming violations of legal and constitutional rights. However, the Federal Tribunal determined that the appeal lacked sufficient justification and did not adequately address the reasons provided by the cantonal court, leading to the decision not to proceed with the appeal. No court costs were imposed in this instance.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 al. 1 LTF; Appeal Regarding Moot Committal Decision Dismissed for Insufficient Reasoning: The cantonal court dismissed a recourse proceeding as irrelevant, citing the individual's withdrawal of the appeal. The individual subsequently appealed to the Federal Tribunal, claiming violations of legal and constitutional rights. However, the Federal Tribunal determined that the appeal lacked sufficient justification and did not adequately address the reasons provided by the cantonal court, leading to the decision not to proceed with the appeal. No court costs were imposed in this instance.
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KI-generiertCited as the basis for applying the simplified procedure.
Used to refuse to enter upon the appeal due to insufficient substantiation.
Cited in the reasoning that no costs are levied, although the dispositive only states 'Es werden keine Gerichtskosten erhoben' without explicitly citing Art. 66 al. 1 LTF in the numbered orders. However, since the reasoning explicitly mentions that no costs are levied, and the dispositive confirms this, we must check if any cost provision is cited in the dispositive. Since no cost provision is explicitly cited in orders 1, 2, or 3, we rely strictly on the rule: only include provisions explicitly cited in the dispositive. Since no cost provision is cited in the dispositive, we exclude it based on the strict rule.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_800/2009
Urteil vom 27. November 2009
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Regierungsstatthalteramt Bern,
verfahrensbeteiligtes Amt.
Gegenstand
Fürsorgerische Freiheitsentziehung,
Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen die Verfügung vom 13. November 2009 des Obergerichts des Kantons Bern (Kantonale Rekurskommission für fürsorgerische Freiheitsentziehungen).
Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72ff. BGG gegen die Verfügung vom 13. November 2009 des Obergerichts des Kantons Bern, das ein Re-kursverfahren als gegenstandslos abgeschrieben hat,
in Erwägung,
dass das Obergericht erwog, der Beschwerdeführer habe den Rekurs zurückgezogen, weshalb das Rekursverfahren als gegenstandslos abzuschreiben sei,
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind ( Art. 106 Abs. 2 BGG ), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind ( BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E. 1.4 S. 287f.),
dass im vorliegenden Fall der Beschwerdeführer in seinen Eingaben an das Bundesgericht nicht auf die Erwägungen des Obergerichts eingeht,
dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern die Verfügung des Obergerichts vom 13. November 2009 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass keine Kosten erhoben werden,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem verfahrensbeteiligten Amt und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 27. November 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:
Hohl Füllemann