Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_796/2024 KI-generiert

Guardianship Review Appeal Dismissed for Insufficient Reasoning

Geschäftsnummer 5A_796/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, a complainant has been under a guardianship measure since 2006, which was converted into a combined guardianship in 2013. This arrangement includes guidance regarding health, housing, and personal well-being, representation in financial matters, and consent requirements for loans or leases. The complainant expressed dissatisfaction with the frequency of meetings with his guardian, prompting the Family Court Zurzach to review and slightly adjust the guardian's responsibilities, but continuing the existing guardianship arrangement. When the complainant appealed this decision, the Aargau Cantonal Court dismissed the appeal due to insufficient justification. The complainant then filed another appeal indicating disagreement with the earlier decision.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Guardianship Review Appeal Dismissed for Insufficient Reasoning: This arrangement includes guidance regarding health, housing, and personal well-being, representation in financial matters, and consent requirements for loans or leases. The complainant expressed dissatisfaction with the frequency of meetings with his guardian, prompting the Family Court Zurzach to review and slightly adjust the guardian's responsibilities, but continuing the existing guardianship arrangement. When the complainant appealed this decision, the Aargau Cantonal Court dismissed the appeal due to insufficient justification. The complainant then filed another appeal indicating disagreement with the earlier decision.

Schlagwörter

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Änderung einer Massnahme Vormundschaft substantiierte Begründung Revisionsgrund Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Prüfung des Asylgesuchs Rückzug des Rechtsbegehrens

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entered upon because it was obviously insufficiently substantiated, according to the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court waived the collection of court fees due to the specific circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_796/2024

Urteil vom 21. November 2024

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Bezirksgericht Zurzach,

Hauptstrasse 50, 5330 Bad Zurzach.

Gegenstand

Änderung einer Massnahme,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Kammer für Kindes- und Erwachsenen-schutz, vom 13. November 2024 (XBE.2024.52).

Sachverhalt:

Für den Beschwerdeführer bestand seit 2006 eine (altrechtliche) vormundschaftliche Massnahme, welche mit Entscheid vom 9. Juli 2013 in eine kombinierte Beistandschaft umgewandelt wurde, bestehend aus einer Begleitbeistandschaft (Bereiche Gesundheit, Wohnen und persönliches Wohl), aus einer Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung (Bereiche Administration und Finanzen) sowie aus einer Mitwirkungsbeistandschaft (Zustimmungserfordernis betreffend Darlehens- oder Leasingverträge).

Nachdem sich der Beschwerdeführer am 8. Januar 2024 sinngemäss über zu wenig Treffen mit seiner Beiständin beschwert hatte, eröffnete das Familiengericht Zurzach ein Verfahren zur Prüfung von Anpassungen. Nach Anhörung des Beschwerdeführers und der Beiständin erliess es am 23. April 2024 seinen Entscheid, wonach die bestehende kombinierte Beistandschaft weitergeführt werde, wobei es gewisse Anpassungen im Aufgabenkatalog der Beiständin vornahm.

Auf die hiergegen erhobene Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 13. November 2024 mangels hinreichender Begründung nicht ein, wobei es ergänzend auch bestätigende materielle Ausführungen machte.

Mit Eingabe vom 20. November 2024 bringt der Beschwerdeführer sinngemäss zum Ausdruck, mit diesem Entscheid nicht einverstanden zu sein.

Erwägungen:

1. Entgegen den Beschwerdevoraussetzungen ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ; BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4) enthält die Eingabe weder ein Rechtsbegehren noch eine irgendwie geartete ansatzweise Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides.

2. Auf offensichtlich nicht hinreichend begründete Beschwerden ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten.

3. Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Beiständin, dem Familiengericht Zurzach und dem Obergericht des Kantons Aargau, Kammer für Kindes- und Erwachsenenschutz, mitgeteilt.

Lausanne, 21. November 2024

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli