Appeal Against Compulsory Placement Dismissed for Lack of Legal Standing
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn individual was admitted to a psychiatric hospital through a medical order on August 19, 2024, which led to a protective placement. This decision was contested, and on September 11, 2024, the Higher Court of the Canton of Bern overturned the placement due to a lack of self-endangerment, resulting in the individual's release. Subsequently, the individual filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on November 14, 2024, challenging the prior decision.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 76 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG; Appeal Against Compulsory Placement Dismissed for Lack of Legal Standing: This decision was contested, and on September 11, 2024, the Higher Court of the Canton of Bern overturned the placement due to a lack of self-endangerment, resulting in the individual's release. Subsequently, the individual filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on November 14, 2024, challenging the prior decision.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to justify the decision not to enter into the appeal (inadmissibility by simplified procedure).
Used to waive the imposition of court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_777/2024
Urteil vom 15. November 2024
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
B.________, c/o Psychiatrische Dienste U.________, Krankenhausstrasse 12, 3600 Thun,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Fürsorgerische Unterbringung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, vom 11. September 2024 (KES 24 713).
Sachverhalt:
Der Beschwerdeführer wurde mit ärztlicher Einweisung vom 19. August 2024 im Psychiatriezentrum V.________ fürsorgerisch untergebracht.
Mit Entscheid vom 11. September 2024 hiess das Obergericht des Kantons Bern die hiergegen erhobene Beschwerde gut und entliess die Beschwerdeführerin mangels Selbstgefährdung aus der Klinik. Am 14. Oktober 2024 erfolgte die schriftlich begründete Ausfertigung des Entscheides.
Mit Beschwerde vom 14. November 2024 wendet sich die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht.
Erwägungen:
1. Die Beschwerde enthält weder ein Rechtsbegehren noch eine Begründung ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ). Im Übrigen ist auch kein aktuelles rechtlich geschütztes Interesse an der Anfechtung des obergerichtlichen Entscheides ersichtlich ( Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG ), weil die kantonale Beschwerde gutgeheissen und die Beschwerdeführerin aus der Klinik entlassen wurde (vgl. BGE 136 III 497 ).
Mithin ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht einzutreten.
2. Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, mitgeteilt.
Lausanne, 15. November 2024
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli