Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_777/2008 KI-generiert

Appeal Against Interlocutory Order Regarding Time Limit for Responding to New Submission Dismissed as Inadmissible and Abusive

Geschäftsnummer 5A_777/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, a party was involved in a legal dispute concerning a challenge against a decision made by a local court, specifically regarding a procedural order that set a deadline for a response to a submission. The challenging party sought to contest the local court's ruling, claiming that it would lead to an irreparable legal disadvantage. However, the Federal Tribunal found that the contested decision was procedural in nature and that the challenging party still had the opportunity to address the matter after the final ruling of the local court. As a result, the Tribunal ruled that it would not entertain the appeal and imposed costs on the challenging party for what was deemed an abusive legal action.

Legislator-Regeste

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Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Appeal Against Interlocutory Order Regarding Time Limit for Responding to New Submission Dismissed as Inadmissible and Abusive: The challenging party sought to contest the local court's ruling, claiming that it would lead to an irreparable legal disadvantage. However, the Federal Tribunal found that the contested decision was procedural in nature and that the challenging party still had the opportunity to address the matter after the final ruling of the local court. As a result, the Tribunal ruled that it would not entertain the appeal and imposed costs on the challenging party for what was deemed an abusive legal action.

Schlagwörter

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Zwischenentscheid Verfahrensfristen vereinfachtes Verfahren Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Eilvorabentscheidungsverfahren Gegendarstellung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG

Used as a procedural justification for not entering upon the appeal due to abusive litigation conduct.

Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used to declare the appeal inadmissible because it was directed against an interlocutory decision that did not cause irreparable harm.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied to hold the appellant liable for the court costs.

Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG

Cited when confirming the claim's admissibility threshold based on the value in dispute for an appeal under Art. 72ff. BGG.

Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG

Cited when analyzing the admissibility of the appeal against the interlocutory decision, even though the final order relied on Art. 108.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_777/2008/don

Urteil vom 17. November 2008

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Raselli, Präsident,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien

X.________ (als Nebenintervenient im Anfechtungsprozess gegen seine Ehefrau Y.________),

Beschwerdeführer,

Y.________,

Verfahrensbeteiligte,

gegen

1. Staat und Stadt Zürich,

2. Kanton Zürich,

3. A.________ AG,

vertreten durch Rechtsanwalt Rudolf von Hospenthal,

4. B.________ AG,

vertreten durch Rechtsanwalt Alfred Keller,

5. C.________,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Anfechtung,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG u.a. gegen die Verfügung vom 29. Oktober 2008 des Obergerichts des Kantons Zürich (I. Zivilkammer).

Nach Einsicht

in die als Beschwerde nach Art. 72ff. BGG entgegengenommene Eingabe gegen die Verfügung vom 29. Oktober 2008 des Präsidenten der I. Zivilkammer des Zürcher Obergerichts, der (in einem Berufungsverfahren betreffend Anfechtung) den Beschwerdegegnern eine Frist von 10 Tagen seit Zustellung angesetzt hat, um zu einer Noveneingabe der Y.________ Stellung zu nehmen,

in Erwägung,

dass auf die missbräuchlichen Ausstandsbegehren des Beschwerdeführers nicht einzutreten ist ( BGE 111 Ia 148 E. 2, 105 Ib 301 E. 1c und d),

dass sich die vorliegende, in Anbetracht des Streitwertes von über Fr. 30'000.-- als Beschwerde nach Art. 72ff. BGG entgegengenommene Eingabe ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) gegen einen Zwischenentscheid richtet,

dass Beschwerden gegen selbstständig eröffnete Zwischenentscheide (von hier nicht gegebenen weiteren Fällen abgesehen) nur dann offen stehen, wenn diese Entscheide einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur bewirken können ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ), d.h. einen Nachteil, der selbst durch einen für den Beschwerdeführer günstigen Endentscheid nicht mehr behoben werden kann ( BGE 134 III 188 E. 2 S. 190ff.),

dass es bei der angefochtenen Verfügung, die eine prozessleitende Verfügung darstellt, an dieser Voraussetzung fehlt, weil der Beschwerdeführer die Möglichkeit hat, die Verfügung im Anschluss an den kantonalen Endentscheid anzufechten und den Nachteil durch einen günstigen Endentscheid zu beseitigen,

dass somit auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,

dass der Beschwerdeführer ausserdem einmal mehr missbräuchlich prozessiert ( Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG ),

dass der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

dass mit dem bundesgerichtlichen Beschwerdeentscheid das Gesuch des Beschwerdeführers um aufschiebende Wirkung gegenstandslos wird,

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

dass sich das Bundesgericht in dieser Sache vorbehält, allfällige weitere Eingaben in der Art der bisherigen, namentlich missbräuchliche Revisionsgesuche ohne Antwort abzulegen,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Ausstandsbegehren wird nicht eingetreten.

2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 17. November 2008

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann