Failure to Resubmit Unsigned Complaint Leads to Appeal Refusal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a dispute regarding the return of a child, where one party appealed against the decision made by the Court of Appeals of Zurich. The appeal was filed after the court's earlier ruling on September 24, 2014. The Supreme Federal Court addressed procedural issues, noting that the appellant failed to submit a signed appeal within the required timeframe after being instructed to do so due to non-collection of a court document. Consequently, the court ruled that it would not consider the appeal and that the request for legal aid was rendered moot as the proceedings were free of charge.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 5 BGG, Art. 45 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Failure to Resubmit Unsigned Complaint Leads to Appeal Refusal: The appeal was filed after the court's earlier ruling on September 24, 2014. The Supreme Federal Court addressed procedural issues, noting that the appellant failed to submit a signed appeal within the required timeframe after being instructed to do so due to non-collection of a court document. Consequently, the court ruled that it would not consider the appeal and that the request for legal aid was rendered moot as the proceedings were free of charge.
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KI-generiertThe appeal was not entertained (not entered into) because the appellant failed to comply with a procedural order requiring a signature.
Cited in the preceding text regarding the request for the signed document which led to the non-entry of the appeal (although not explicitly repeated in the dispositive, it is part of the procedural mechanism leading to the order under Art. 108).
Cited implicitly in the reasoning regarding the procedural deadline calculation (although not explicitly repeated in the dispositive, it is part of the procedural mechanism leading to the order under Art. 108).
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_775/2014
Urteil vom 28. Oktober 2014
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Zbinden.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Y.________,
vertreten durch Rechtsanwältin Katharina Stucki,
Beschwerdegegnerin,
Z.________,
vertreten durch Rechtsanwältin Jacqueline Fothergill Fehr.
Gegenstand
Rückführung eines Kindes,
Beschwerde gegen den Beschluss und das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer,
vom 24. September 2014.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 6. Oktober 2014 gegen den Beschluss und das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 24. September 2014 betreffend Rückführung eines Kindes,
in das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege
in die Verfügung vom 7. Oktober 2014, worin der Beschwerdeführer in Anwendung von Art. 42 Abs. 5 BGG aufgefordert wurde, die nicht eigenhändig unterzeichnete Beschwerde innert 3 Tagen ab Zustellung der Verfügung unterzeichnet zurückzusenden, andernfalls die Rechtsschrift unbeachtet bleibe,
in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer die ihm per Gerichtsurkunde zugestellte Verfügung nicht abgeholt hat und deswegen die Zustellungsfiktion gilt, wonach eine nicht abgeholte Postsendung als am 7. Tag der Abholfrist zugestellt gilt ( BGE 134 V 49 E. 4 S. 51 f.; 130 III 396 E. 1.2.3 S. 399 ; 127 I 31 E. 2a/aa; je mit Hinweisen),
dass die Verfügung demnach gemäss Angaben der Post auf dem Umschlag als am 15. Oktober 2014 zugestellt zu betrachten ist,
dass die dreitägige Frist somit infolge des Wochenendes vom 18./19. Oktober 2014 am Montag, 20. Oktober 2014 abgelaufen ist ( Art. 45 Abs. 1 BGG ),
dass innert der gesetzten und gesetzlich verlängerten Frist keine unterzeichnete Beschwerde eingereicht worden ist,
dass somit androhungsgemäss in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG durch den Abteilungspräsidenten auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass das Verfahren kostenlos ist und daher das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, Z.________, dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, und dem Bundesamt für Justiz Zentralbehörde für Kindesentführungen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 28. Oktober 2014
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Zbinden