Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_77/2009 KI-generiert

Appeal on Judicial Appointment of Condominium Administrator Inadmissible Due to Unpaid Cost Advance

Geschäftsnummer 5A_77/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute where the complainant filed an appeal concerning the judicial appointment of a property administrator, following a decision made by a court in the canton of Thurgau. The complainant's appeal was subject to the requirement of paying a court fee, which had to be submitted within a stipulated time frame. However, the complainant failed to meet this financial obligation, neither paying the fee nor providing evidence of payment. Consequently, the court decided not to proceed with the appeal due to the lack of compliance with procedural requirements, leading to the imposition of court costs on the complainant.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal on Judicial Appointment of Condominium Administrator Inadmissible Due to Unpaid Cost Advance: The complainant's appeal was subject to the requirement of paying a court fee, which had to be submitted within a stipulated time frame. However, the complainant failed to meet this financial obligation, neither paying the fee nor providing evidence of payment. Consequently, the court decided not to proceed with the appeal due to the lack of compliance with procedural requirements, leading to the imposition of court costs on the complainant.

Schlagwörter

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Kostenvorschuss Zahlungsbefehl unentgeltliche Rechtspflege gesetzliche Verfahrensfrist Gesuch um Ernennung Sicherheitsleistung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The decision not to enter the appeal was made based on the simplified procedure outlined in this article due to non-payment of the cost deposit.

Art. 62 Abs. 3 BGG

The appeal was not adjudicated because the appellant failed to pay the required cost deposit, as explicitly mentioned in threatening its non-admittance.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant was ordered to pay the court costs based on this provision because the appeal was rejected/not adjudicated.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_77/2009/bnm

Urteil vom 23. März 2009

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Stockwerkeigentümergemeinschaft Amriswilerstrasse 28, 8590 Romanshorn:

1. A.________,

2. B.________,

3. C.________,

4. D.________,

5. E.________,

6. F.________,

7. G.________,

8. H.________,

9. I.________,

10. J.________,

11. K.________,

12. L.________,

13. M.________,

14. N.________,

15. O.________,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Gerichtliche Ernennung eines Verwalters.

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 15. Dezember 2008 des Obergerichts des Kantons Thurgau.

Nach Einsicht

in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 15. Dezember 2008 des Obergerichts des Kantons Thurgau,

in Erwägung,

dass der Beschwerdeführer mit (seine Gesuche um Wiedererwägung der Armenrechtsverfügung vom 4. Februar 2009 sowie um Einreichung einer verbesserten Beschwerdeschrift abweisender) Verfügung vom 25. Februar 2009 samt Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit abweisender Armenrechtsverfügung vom 4. Februar 2009 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 3. März 2009 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten ( Art. 48 Abs. 4 BGG ) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,

dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. März 2009

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber:

Escher Füllemann